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Das Maschinenbauunternehmen DMG Mori hat im dritten Quartal weniger verdient und umgesetzt als im Vorjahreszeitraum. - Bild: DMG Mori

Den Aufragseingang konnte DMG indes um 12 Prozent auf 601,4 Millionen Euro steigern. Dazu trugen auch die erfolgreichen Herbstmessen bei.

Der Umsatz in den Monaten Juli bis September sank um 22 Prozent auf 536,6 Millionen Euro. Der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) schrumpfte um 4,9 Prozent auf 52,1 Millionen Euro. Nach Steuern blieb ein Gewinn von 26,1 Millionen Euro übrig, 3,7 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

Für 2016 bleibt die DMG Mori AG vorsichtig. Die Weltwirtschaft sei weiterhin durch Unsicherheiten gekennzeichnet und das Marktumfeld für Werkzeugmaschinen dürfte schwierig bleiben. Der weltweite Markt für Werkzeugmaschinen soll im Jahr 2016 rückläufig sein. DMG Mori plant aber unverändert mit einem stabilen Umsatz von rund 2,25 Milliarden Euro und einem leicht verbesserten Auftragseingang. Das Vorsteuerergebnis soll rund 95 Millionen Euro betragen. Bislang hatte DMG einen Vorsteuergewinn deutlich unter dem Vorjahresniveau von 217,3 Millionen in Aussicht gestellt.

Der Bielefelder Konzern wird derzeit von seinem gleichnamigen japanischen Mutterkonzern übernommen, der seine Beteiligung auf mehr als 75 Prozent aufgestockt hat. Die Ergebnisentwicklung sei geprägt durch Einmaleffekte aufgrund der bereits eingeleiteten und geplanten Maßnahmen zur Neuausrichtung, teilte die DMG Mori AG weiter mit. Unabhängig vom Verlauf der Geschäftsentwicklung sei die Zahlung einer "Garantiedividende" in Höhe von 1,17 Euro durch den Beherrschungs-und Gewinnabführungsvertrag gewährleistet. Der Free Cashflow werde leicht positiv erwartet.