Für das zweite Quartal rechnet DMG Mori Seiki mit einer positiven Geschäftsentwicklung. Vor allem

Für das zweite Quartal rechnet DMG Mori Seiki mit einer positiven Geschäftsentwicklung. Vor allem Branchenmessen in Asien dürften dazu wichtige Impulse liefern. - Bild: DMG Mori Seiki

Die von ihrem japanischen Partner übernommene Werkzeugmaschinenhersteller DMG Mori Seiki hat im ersten Quartal mehr verdient und umgesetzt und die Markterwartungen übertroffen.

Für das zweite Quartal rechnet der im MDAX notierte Konzern mit einer positiven Geschäftsentwicklung. Vor allem Branchenmessen in Asien dürften dazu wichtige Impulse liefern, teilte der Werkzeugmaschinenhersteller mit.

Der Umsatz legte von Januar bis März um 7 Prozent auf 538,4 Millionen Euro zu. Der Gewinn vor Steuern und Zinsen (EBIT) stieg auf 30 Millionen Euro von 28,4 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Nach Steuern blieben davon 19,5 Millionen Euro übrig. Analysten hatten im Konsens mit einem EBIT von 28,3 Millionen bei Einnahmen von 529 Millionen Euro gerechnet.

Der Auftragseingang lag mit 587,2 Millionen Euro 2 Prozent unter Vorjahr. Das Bielefelder Unternehmen hatte bereits Anfang März mitgeteilt, dass der Auftragseingang zum Jahresauftakt schlechter gewesen sei und für das ersten Quartal neue Bestellungen im Volumen von rund 580 Millionen Euro in Aussicht gestellt – die nun doch übertroffen wurden.

Die Jahresprognose bestätigte DMG Mori Seiki. Im Gesamtjahr soll der Auftragseingang auf rund 2,4 Milliarden von 2,3 Milliarden Euro steigen. Angesichts einer steigenden Volatilität in den Märkten rechnet der Werkzeugmaschinenhersteller aber mit einem Gewinnrückgang. Das EBIT dürfte auf rund 165 Millionen Euro von 182,6 Millionen Euro sinken. Der Umsatz soll dieses Jahr dagegen leicht auf etwa 2,25 Milliarden von 2,23 Milliarden Euro zulegen.

Das früher als Gildemeister bekannte Unternehmen ist von dem japanischen Werkzeugmaschinenhersteller DMG Mori Seiki übernommen worden. Die Japaner halten an DMG per Mitte April nach Ende der Annahmefrist 52,54 Prozent.

Dow Jones Newswires/Guido Kruschke