Porsche

Auch bei Porsche wurde im Cayenne eine illegale Abschalteinrichtung entdeckt. - Bild: Pixabay

Bei Autos des Typs "Porsche Cayenne 3 Liter TDI Euro6" springe auf dem Rollenprüfstand eine so genannte "Aufwärmstrategie" an, die im Realverkehr nicht aktiviert werde. "Wir stufen das als unzulässige Abschalteinrichtung ein", sagte Dobrindt.

Es werde ein verpflichtender Rückruf angeordnet, für den der Hersteller die Kosten trage. Betroffen sind laut Dobrindt 22.000 Fahrzeuge in Europa, davon 7.500 in Deutschland. Da sich das Fahrzeug noch in der Produktion befinde, werde auch ein Zulassungsverbot ausgesprochen. "Es können keine weiteren Fahrzeuge mehr in Verkehr gebracht werden", sagte Dobrindt.

Zudem werde vermutet, dass die beanstandete Software auch beim VW Touareg verwendet worden sei. "Die Wahrscheinlichkeit ist durchaus hoch", sagte Dobrindt. VW-Chef Matthias Müller habe aber zugesichert, "dass er bei der Aufklärung, was den VW Touareg betrifft, voll umfänglich kooperativ mit uns zusammenarbeitet". VW-Finanzvorstand Frank Witter wollte sich in einer Analystenkonferenz nicht zu dem Thema äußern.

Porsche bestätigte, das Unternehmen habe das Kraftfahrt-Bundesamt über Unregelmäßigkeiten in der Motorsteuerungssoftware in einigen Fahrzeugen informiert. Im Zuge eines Rückrufs soll nun ein Software-Update durchgeführt werden. "Unabhängig von dem Rückruf führt Porsche weiterhin interne Überprüfungen an seinen Fahrzeugen durch und leitet daraus Optimierungen ab", so der Sprecher.

Diese Marken gehören zum VW-Konzern

  • 1934 konstruierte Ferdinand Porsche den ersten Volkswagen. Heute ist VW die Stammmarke des größten europäischen Automobilherstellers. Mit über 70 Modellen deckt VW alle wichtigen Bereiche des Teilmarktes ab. - Bild: Volkswagen AG

    1934 konstruierte Ferdinand Porsche den ersten Volkswagen. Heute ist VW die Stammmarke des größten europäischen Automobilherstellers. Mit über 70 Modellen deckt VW alle wichtigen Bereiche des Teilmarktes ab. - Bild: Volkswagen AG

  • Audi ist einer der führenden Premiumhersteller weltweit und wurde 1965 die erste Tochtergesellschaft der Volkswagen AG. 2016 verkaufte Audi rund 1,8 Millionen Fahrzeuge weltweit. 
- Bild: Audi AG

    Audi ist einer der führenden Premiumhersteller weltweit und wurde 1965 die erste Tochtergesellschaft der Volkswagen AG. 2016 verkaufte Audi rund 1,8 Millionen Fahrzeuge weltweit. - Bild: Audi AG

  • Die 1926 gegründete italienische Motorradmarke wurde 2012 von der Tochterfirma Audi gekauft und ist somit auch Teil des VW Konzerns. 
- Bild: Stefan Krause

    Die 1926 gegründete italienische Motorradmarke wurde 2012 von der Tochterfirma Audi gekauft und ist somit auch Teil des VW Konzerns. - Bild: Stefan Krause

  • Lamborghini ist ein italienischer Automobilhersteller, der seit 1963 Sportwägen produziert. Als Audi 1998 das Unternehmen kaufte, wurde der Kleinserienhersteller auch Teil des Volkswagenkonzerns. 
- Bild: Automobili Lamborghini S.p.A.

    Lamborghini ist ein italienischer Automobilhersteller, der seit 1963 Sportwägen produziert. Als Audi 1998 das Unternehmen kaufte, wurde der Kleinserienhersteller auch Teil des Volkswagenkonzerns. - Bild: Automobili Lamborghini S.p.A.

  • Die kleinste Stückzahl im VW Konzern produziert die 1998 gekaufte Marke Bugatti. Auf dem diesjährigen Genfer Autosalon stellt Bugatti  sein neues Model - den Chiron - vor. Von nur 500 produzierten Modellen sind bereits 250 verkauft.  
- Bild: Clèment Bucco Lechat

    Die kleinste Stückzahl im VW Konzern produziert die 1998 gekaufte Marke Bugatti. Auf dem diesjährigen Genfer Autosalon stellt Bugatti sein neues Model - den Chiron - vor. Von nur 500 produzierten Modellen sind bereits 250 verkauft. - Bild: Clèment Bucco Lechat

  • Porsche lieferte 2015 225.000 Fahrzeuge aus und gilt damit als weltweit erfolgreichster Sportwagenhersteller. Seit 2012 gehört Porsche zum VW Konzern. - Bild: Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG

    Porsche lieferte 2015 225.000 Fahrzeuge aus und gilt damit als weltweit erfolgreichster Sportwagenhersteller. Seit 2012 gehört Porsche zum VW Konzern. - Bild: Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG

  • Bentley fertigt Automobile der Luxusklasse und ist als offizieller Hoflieferant des britischen Königshauses bekannt. 1998 kaufte VW den britischen Hersteller und ist seitdem Teil des Konzerns. - Bild: Bentley Motors

    Bentley fertigt Automobile der Luxusklasse und ist als offizieller Hoflieferant des britischen Königshauses bekannt. 1998 kaufte VW den britischen Hersteller und ist seitdem Teil des Konzerns. - Bild: Bentley Motors

  • Seat produziert 11 verschiedene Modelle und liefert mehr als 400.000 Fahrzeuge an seine Kunden aus. 1986 wurde der Autobauer Teil des Konzerns. - Bild: SEAT

    Seat produziert 11 verschiedene Modelle und liefert mehr als 400.000 Fahrzeuge an seine Kunden aus. 1986 wurde der Autobauer Teil des Konzerns. - Bild: SEAT

  • Seit 1986 gehört Skoda zu Volkswagen und hat die Auslieferungen seitdem mehr als versechsfacht. Aktuell produziert der tschechische Hersteller sechs Modellreihen.
- Bild: ŠKODA AUTO Deutschland GmbH

    Seit 1986 gehört Skoda zu Volkswagen und hat die Auslieferungen seitdem mehr als versechsfacht. Aktuell produziert der tschechische Hersteller sechs Modellreihen. - Bild: ŠKODA AUTO Deutschland GmbH

  • VW Nutzfahrzeuge ist seit knapp 60 Jahren eine eigenständige Marke der VW AG und für die Produktion von Nutzfahrzeugen zuständig. - Bild: Volkswagen AG

    VW Nutzfahrzeuge ist seit knapp 60 Jahren eine eigenständige Marke der VW AG und für die Produktion von Nutzfahrzeugen zuständig. - Bild: Volkswagen AG

  • Die schwedische Marke Scania ist einer der weltweit führenden Hersteller von Nutzfahrzeugen. Seit 2008 ist sie ein Tochterunternehmen der VW AG. - Bild: Scania

    Die schwedische Marke Scania ist einer der weltweit führenden Hersteller von Nutzfahrzeugen. Seit 2008 ist sie ein Tochterunternehmen der VW AG. - Bild: Scania

  • Der dritte Nutzfahrzeughersteller im Bunde ist MAN. Mit 75,28 Prozent besitzt VW die Mehrheit der Stammaktien. 
- Bild: MAN Group

    Der dritte Nutzfahrzeughersteller im Bunde ist MAN. Mit 75,28 Prozent besitzt VW die Mehrheit der Stammaktien. - Bild: MAN Group