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Kuka ist trotz eines Midea-Anteils von gut 95 Prozent noch auf Investorensuche. - Bild: BMW

Mit Ablauf der ersten Frist hatten die Chinesen sich bereits rund 86 Prozent der Anteile gesichert. Das Angebot war großzügig. Midea bot 115 Euro je Aktie, was einer Prämie von 36 Prozent gegenüber dem Schlusskurs vom 17. Mai kurz vor Bekanntwerden der Übernahmepläne entsprach. Die Bewertung des MDAX-Konzerns belief sich damit auf insgesamt rund 4,6 Milliarden Euro.

Das Angebot von Midea hatte in Berlin und Brüssel Bedenken geweckt, dass wichtige Zukunftstechnologien von Europa nach Asien abwandern und sensible Kundendaten in fremde Hände geraten könnten. Inzwischen sicherte Midea Kuka eine Standort- und Arbeitsplatzgarantie bis 2023 zu.

Trotz der überwältigenden Mehrheit soll Midea nicht der einzige Großaktionär bei Kuka bleiben. Der Roboterbauer ist nach wie vor auf der Suche nach weiteren Investoren, wie Vorstandschef Till Reuter vergangene Woche anlässlich der Zahlenvorlage fürs erste Halbjahr sagte. "Trotz eines dominanten Aktionärs haben Investoren aus dem In- und Ausland ein Interesse, bei Kuka einzusteigen", sagte Reuter. Für einen Einstieg gebe es mehrere Möglichkeiten, Midea gebe Anteile wieder ab, oder man erhöhe das Kapital.

Die stärksten Roboter der Welt

  • Comau

    Platz 8 Comau: Der Smart5 NJ650-2.7 von Comau gehört zwar nicht zu den „new kids on the block“, soll laut Hersteller jedoch bis zu einem Viertel weniger Energie brauchen als vergleichbare Roboter. Er kommt unter anderem in der Montage, der Maschinenbeschickung oder beim Punktschweißen zum Einsatz. - Bild: Comau

  • Kawasaki

    Platz 7 Kawasaki: Auch der Schwerlastroboter MX700N des japanischen Herstellers Kawasaki kommt mit Lasten von bis zu 700 Kilogramm klar. - Bild: Kawasaki

  • Nachi

    Platz 6 Nachi: Schwergewicht mit sechs Achsen: Der für die Autoindustrie konzipierte Nachi SC700 bringt ganze sieben Tonnen Gewicht auf die Waage und kann 700 Kilogramm bewegen. - Bild: Nachi

  • Abb

    Platz 5 ABB: Der im November vorgestellte größte ABB-Roboter IRB 8700 hat eine Reichweite von 4,20 Metern und kann eine Traglast von 800 Kilogramm stemmen. - Bild: ABB

  • Yaskawa

    Platz 4 Yaskawa: Für die Handhabung besonders schwerer Bauteile kommt der Palettier-Roboter MOTOMAN-MPL800 von Yaskawa ins Spiel. Er schafft eine Traglast von 800 Kilogramm. - Bild: Yaskawa

  • Kuka

    Platz 3 Kuka: Nicht nur stark, sondern auch schön: Der KR 1000 Titan PA von Kuka stemmt bis zu 1.300 Kilogramm und eignet sich besonders gut zum Verpacken und Kommissioneren. Für sein Design erhielt der zupackende Roboter den red dot award. - Bild: Kuka

  • Fanuc

    Platz 2 Fanuc: Fanuc hat sein Spektrum von Schwerlast-Robotern um das Modell M-2000iA mit einer Traglast von 1.700 Kilogramm erweitert. Der neue Roboter soll sich für die Handhabung von Autokarosserien eignen und zudem eine größere Reichweite von 4.683 mm erzielen. - Bild: Fanuc

  • Dango & Dienenthal

    Platz 1 Dango & Dienenthal: Für ganz dicke Dinger: Der Schmiedemanipulator Typ SSM 7500 von Dango & Dienenthal fährt auf Schienen und kann Werkstücke mit einem Gewicht von bis zu unglaublichen 250 Tonnen in seiner Zange handhaben. - Bild: Dango & Dienenthal