Der Vorstand der Dr. Hönle AG: Norbert Haimerl (l.) und Heiko Runge musste eine durchwachsene Entwicklung in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres vermelden. - Bild: Dr. Hönle

Der Vorstand der Dr. Hönle AG: Norbert Haimerl (l.) und Heiko Runge musste eine durchwachsene Entwicklung in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres vermelden. - Bild: Dr. Hönle

So stiegen die Umsätze des Anbieters von UV-Technologie zwar um 2,4 Prozent auf 68,76 Millionen Euro. Das Betriebsergebnis EBIT ging hingegen um 7,5 Prozent auf knapp 8,79 Millionen Euro zurück.

Als Gründe für die Ergebnisentwicklung führt das Unternehmen geringere Klebstoffumsätze im Bereich Consumer Electronics, Sondereffekte wie zum Beispiel Aufwendungen für die Fachmesse Drupa sowie Anlaufverluste für die neu gegründete Tochter SKC Panacol Ltd in Südkorea an.

Für das Gesamtjahr 2015/2016 erwartet die Gruppe mit Sitz in Gräfeling bei München Umsätze zwischen 90 und 92 Millionen Euro sowie ein Betriebsergebnis (EBIT) von etwa 12 bis 13 Millionen Euro. Im Vergleich zum Vorjahr, in dem das Unternehmen 92,17 Millionen Euro umsetzte sowie ein EBIT von rund 14 Millionen Euro erwirtschaftete, entspräche das einer leicht negativen Entwicklung. Zum Abschluss des vergangenen Geschäftsjahres war Dr. Hönle noch bei "gleichbleibenden konjunkturellen Rahmenbedingungen" von einem Umsatz und einem Betriebsergebnis "in etwa auf Höhe des Vorjahresniveaus" ausgegangen.

Für das kommende Geschäftsjahr 2016/17 erwartet der Vorstand indes wieder eine deutliche Ergebnissteigerung. Unter anderem plant das Unternehmen eine Verlagerung eines Produktionsstandortes von Unterlüß bei Celle nach Gräfeling, die laut Unternehmen zu einer signifikanten Kosteneinsparung führen soll.