Drägerwerk

Der Medizintechnikkonzern Drägerwerk hat seinen Verlust nach Ertragssteuern deutlich verringert. - Bild: Drägerwerk

Von Januar bis Ende März wies der TecDAX-Konzern einen Fehlbetrag von 0,7 Millionen Euro aus, nachdem im Vorjahr noch ein Verlust von 13,6 Millionen Euro in den Büchern gestanden hatte. Das Unternehmen aus Lübeck hatte bereits Mitte April vorläufige Ergebnisse für das Auftaktquartal und auf operativer Basis die Rückkehr in die Gewinnzone gemeldet.

Der Auftragseingang legte währungsbereinigt um 5,4 Prozent zu, nominal betrug das Plus 6,6 Prozent. Wie die Drägerwerk AG & Co. KGaA mitteilte, verzeichneten alle Regionen höhere Ordereingänge, stark sei die Nachfrage vor allem in Europa gewesen. Schwierig sei das Geschäft dagegen in Zentral- und Südamerika.

Der Umsatz sank im ersten Quartal bereinigt um Wechselkurseffekte um gut 1 Prozent auf 535 Millionen Euro, legte nominal aber um 0,5 Prozent zu. Die Bruttomarge stieg um 3 Prozentpunkte auf rund 45 Prozent. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern betrug plus 2 Millionen Euro nach einem Verlust von 15,7 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum.

"Dräger hatte in Europa und Nordamerika einen guten Start in das neue Geschäftsjahr. Der Auftragseingang hat sich weiter positiv entwickelt, auch wenn sich das bisher noch nicht im Umsatz niedergeschlagen hat. Die Margen- und Ergebnisentwicklung ist erfreulich, wobei sich hier im ersten Quartal neben den Kostensenkungen vor allem positive Währungseffekte auswirkten", sagte Stefan Dräger, Vorstandsvorsitzender der Drägerwerk Verwaltungs AG.

Für das laufende Jahr rechnet Drägerwerk weiterhin mit einem währungsbereinigten Umsatzwachstum im Korridor von 0 bis 3 Prozent. Die EBIT-Marge soll 5 bis 7 Prozent erreichen.