Dräger,Drägerwerk,EBIT,Umsatz,Gewinn

Nach vorläufigen Zahlen verdiente Dräger im dritten Quartal vor Zinsen und Steuern (EBIT) rund 22,5 Millionen Euro. - Bild: Drägerwerk

Die Jahresprognose bestätigte der Anbieter von Medizin- und Sicherheitstechnik. Allerdings werde der Umsatz wegen der bisher verhaltenen Geschäftsentwicklung am unteren Ende der erwarteten Spanne liegen.

Marktteilnehmer bezeichneten die schwächere Umsatzprognose als nicht wirklich überraschend. "Sie wird auch den Gewinn negativ beeinflussen", sagte ein Händler. Allerdings seien aus der Branche schon ähnliche Warnungen gekommen, so von der schwedischen Getinge.

Nach vorläufigen Zahlen verdiente Dräger im dritten Quartal vor Zinsen und Steuern (EBIT) rund 22,5 Millionen Euro. Im Vorjahresquartal hatte das Unternehmen noch einen EBIT-Verlust von 22,6 Millionen Euro geschrieben. Sondereffekte wie Abschreibungen auf Forderungen und Vorratsbestände, sowie Rückstellungen hatten das Ergebnis mit etwa 20 Millionen Euro belastet.

Der Auftragseingang ging währungsbereinigt um rund 1,7 Prozent zurück. Der Umsatz lag mit 592,9 Millionen Euro währungsbereinigt um 1,1 Prozent unter Vorjahr. Die Bruttomarge stieg von 41,8 auf 44,0 Prozent.

Die Geschäftsentwicklung bleibe insgesamt verhalten, warnte das Lübecker das TecDAX-Unternehmen. "Insbesondere die Nachfragesituation im Mittleren Osten und in vielen Ländern Europas hat sich auch im dritten Quartal noch nicht wesentlich verbessert", hieß es. Positiv entwickelte sich das Geschäft in Deutschland und auch in der Region Amerika.

Im Gesamtjahr erwartet Dräger weiterhin ein Umsatzwachstum von währungsbereinigt zwischen 0,0 und 3,0 Prozent, wobei voraussichtlich das untere Ende der Spanne erreicht werde. Die EBIT-Marge wird zwischen 3,5 und 5,5 Prozent gesehen.

Die vollständigen Ergebnisse legt Dräger am 3. November vor.