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Industrie 4.0 gelingt nicht ohne Vernetzung. Der Kongress ‚Maschinenbau vorausgeDACHT‘ will informieren und die Branche länderübergreifend stärken. - Bild: Zapp2photo/Fotolia

Die DACH-Region ist das Herz des europäischen Maschinenbaus. Um diesen Status zu halten und bei Industrie 4.0 den Vorrang zu behalten, haben nun die Maschinenbauverbände Deutschlands, Österreichs und der Schweiz gemeinsam mit Produktion einen Kongress ins Leben gerufen.

Am 16. und 17. März 2017 treffen sich in Salzburg Branchenexperten, um neue Entwicklungen zu diskutieren und Erfahrungen auszutauschen. Den Einleitungsvortrag zur Frage "Schränkt Industrie 4.0 uns ein?" hält Thomas Sattelberger, ehem. Vorstand der DeutschenTelekom AG, die Keynote EU-Kommissar Günther H. Oettinger.

Drei Themensessions präsentieren Praxisbeispiel von Unternehmen aus allen drei Ländern zu den Themen Geschäftsmodelle, Finanzierungund die Erwartungen an den Maschinenbau der Zukunft. Interaktivität gewährleistet die Diskussion an Thementischen, wo es unter anderem um Big Data und das Umdenken in der vernetzten Produktion geht. Anliegen der Veranstalter ist, den Dialog zum Thema Industrie 4.0 innerhalb der Branche zu stärken, denn dieses Thema gelingt nicht ohne Kommunikation und Kooperation.

Ein wichtiges Signal, denn die Thematik brennt der Branche auf den Nägeln. Laut der "Industrie 4.0-Readiness-Studie" des VDMA befassen sich knapp 60 % der Maschinenbauer mit dem Thema Industrie 4.0, davon rund ein Drittel intensiv. Das sind doppelt so viele wie im Verarbeitenden Gewerbe. Und: Wer mit der Vernetzung und Digitalisierung der Produktion beginnt, ist vom wirtschaftlichen Nutzen dieser Maßnahmen überzeugt.

"Der Maschinenbau ist bei Industrie 4.0 in einer Pole-Position und Schlüsselrolle; er ist Anbieter und Anwender von 4.0-Technologien und er verbindet physische Produkte und Daten. Die neuen Geschäftsmodelle aus dieser Kombination werden aus den Kerneigenschaften des Maschinenbaus bestehen: Spitzenqualität, Lösungskompetenz und breites Serviceangebot", sagt VDMA-Hauptgeschäftsführer Thilo Brodtmann.

Industrie 4.0 mache an Landesgrenzen keinen Halt, es gehe schließlich um Vernetzung im mehrfachen Sinn. Nur mit dieser könnten die DACH-Länder ihre starke industrielle Position im internationalen Wettbewerb ausbauen. "Die Maschinenbauer in den DACH-Ländern sind bestens für den digitalen Wandel aufgestellt", stimmt Roberth Rudoplh, Leiter Bildung und Innovation beim schweizer Maschinenbauverband Swissmem, zu. Es mache daher Sinn, dass Unternehmen, Verbände und Plattformen "aufgrund ihrer vergleichbaren Rahmenbedingungen zusammenspannen."

Die DACH-Region als Herz des europäischen Maschinenbaus gelte auch global gesehen immer noch als Marke, bestätigt Mag. Christian Knill, Obmann des Fachverbands Metalltechnische Industrie. "Wenn wir im Bereich der Digitalisierung nicht Vorreiter sind, verlieren wir den Status als Innovationsführer", sagt er.

Das ist der Kongress „Maschinenbau VorausgeDACHt“

Erstmals laden drei große Maschinenbauverbände zusammen mit der Fachzeitung Produktion länderübergreifend gemeinsam ein. Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA), der Fachverband Metalltechnische Industrie, Österreich und der Verband der Schweizer Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie (Swissmem) wissen um die enorme Bedeutung und die großen Chancen der Digitalisierung und unterstützen ihre Mitglieder schon seit Jahren in der Umsetzung von Industrie 4.0.

Stärken wir gemeinsam den Dialog zum Thema Industrie 4.0 innerhalb der Maschinenbaubranche. Seien Sie dabei!

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