Der Maschinen- und Anlagenbauer Dürr ist im vergangenen Jahr stärker gewachsen als erwartet.

Der Maschinen- und Anlagenbauer Dürr ist im vergangenen Jahr stärker gewachsen als erwartet. Einschließlich des übernommenen Maschinen- und Anlagenbauers Homag kletterte der Umsatz um 7 Prozent auf 2,575 Milliarden Euro. - Bild: Dürr

Der Maschinen- und Anlagenbauer Dürr ist im vergangenen Jahr stärker gewachsen als erwartet. Einschließlich des übernommenen Maschinen- und Anlagenbauers Homag kletterte der Umsatz um 7 Prozent auf 2,575 Milliarden Euro.

Beim EBIT legte die Dürr AG um knapp 9 Prozent auf rund 221 Millionen Euro zu, nach Steuern verdiente das Unternehmen 150,3 (140,9) Millionen Euro.

Auch beim Auftragseingang konnte das Unternehmen deutlich zulegen. Der Ordereingang des im MDAX notierten Konzerns kletterte um 17 Prozent auf 2,793 Milliarden Euro.

Analysten hatten im Konsens mit einem Auftragseingang von 2,6 Milliarden und beim Umsatz mit 2,53 Milliarden Euro gerechnet. Das EBIT wurde bei 214 Millionen Euro gesehen.

In den bisherigen Aktivitäten – ohne Homag – stieg der Auftragseingang um 8 Prozent auf 2,575 Milliarden Euro und lag über den Schätzungen von Dürr. Der Umsatz blieb mit 2,322 Milliarden Euro unter dem Vorjahreswert, übertraf aber die angestrebte Marke von 2,3 Milliarden Euro.

Den Dividendenvorschlag für 2014 will Dürr am 31. März vorlegen.

Dürr hatte Homag im vergangenen Sommer übernommen, um sich damit ein weiteres Standbein neben dem Geschäft mit der Automobilindustrie aufzubauen.

Für das laufende Jahr rechnet Dürr mit einem EBIT-Zuwachs im zweistelligen Millionenbereich. Der Umsatz soll zwischen 3,4 bis 3,5 Milliarden Euro liegen. Dazu dürfte Homag rund 1 Milliarde Euro beisteuern. Die EBIT-Marge dürfte im Jahr 2015 bei 7,0 bis 7,5 Prozent liegen nach 8,6 Prozent im vergangenen Jahr.

Dow Jones Newswires/Guido Kruschke