Heinz Dürr beim Maschinenbau-Gipfel 2012 in Berlin (Bild: Anna McMaster).

Heinz Dürr beim Maschinenbau-Gipfel 2012 in Berlin (Bild: Anna McMaster).

(Dow Jones/ks). Vor kurzem war Gründerenkel Heinz Dürr bereits als Aufsichtsratsvorsitzender der Dürr AG zurückgetreten. Nun folgt ein weiterer Schritt, um die Erbschaft der Gründerfamilie des Unternehmens aus Bietigheim-Bissingen weiter zu regeln.

Derzeit hält die Familie um Heinz Dürr insgesamt 28,6% der Aktien an der Dürr AG. Davon entfallen 25,1% auf die Heinz Dürr GmbH und 3,5% auf die Heinz und Heide Dürr Stiftung.

Im Zuge der familieninternen Erbschaftsregelung wurden nun 55% der Anteile an der Heinz Dürr GmbH in eine neu gegründete Dürr-Familienstiftung übertragen, heißt es in der Meldung weiter. Die übrigen 45% an der Heinz Dürr GmbH werden nach wie vor von der Familie Dürr direkt gehalten.

Die Kontrolle bleibt jedoch in den Händen der Familie, da Heinz Dürr zukünftig sowohl als Vorstand sowie als Stiftungsrat der Dürr-Familienstiftung fungieren wird. Die neue Stiftung soll “die wirtschaftliche Sicherung, den Fortbestand und das Wachstum des Dürr-Konzerns” sorgen, heißt es in der Meldung. Deshalb soll der Anteil der Heinz Dürr GmbH von derzeit 25,1% an der Dürr AG auch langfristig gehalten werden.

Der 80-jährige Unternehmerenkel Heinz Dürr hatte sich bereits im Februar von einem größeren Aktienpaket getrennt, gleichzeitig aber das langfristige Engagement der Familie am Unternehmen versichert. Dürr hat drei Töchter. Seine Tochter Alexandra ist im Aufsichtsrat vertreten.