Dürr

Im Gesamtjahr geht die Dürr AG nun davon aus, sowohl beim Auftragseingang als auch beim Umsatz das obere Ende der bisher in Aussicht gestellten Bandbreite zu erreichen. - Bild: Dürr

Der Lackieranlagenspezialist setzt auf ein starkes Schlussquartal.

Im Gesamtjahr geht die Dürr AG nun davon aus, sowohl beim Auftragseingang als auch beim Umsatz das obere Ende der bisher in Aussicht gestellten Bandbreite zu erreichen. Diese liegen bei den Erlösen zwischen 3,5 Milliarden bis 3,6 Milliarden Euro und beim Ordereingang bei 3,6 Milliarden bis 3,8 Milliarden Euro. Dürr hatte erst im Oktober die Bandbreiten angehoben beziehungsweise eingegrenzt.

Die EBIT-Marge sieht Dürr weiter zwischen 7,5 Prozent und 8,25 Prozent. Hier sollte die Mitte des Korridors erreicht werden, so Dürr bei Vorlage des Quartalsberichts.

Im dritten Quartal sank der Auftragseingang um 3 Prozent auf 815,2 Millionen Euro. "Aufgrund der noch bis Jahresende anstehenden Auftragsvergaben in der Automobilindustrie und der weiterhin starken Nachfrage nach Holzbearbeitungsmaschinen sind wir sehr zuversichtlich, unsere Jahresziele zu erreichen", sagte Vorstandsvorsitzender Ralf W. Dieter.

Der Umsatz stieg in den drei Monaten um 2,7 Prozent auf 926 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBIT) kletterte um 12 Prozent auf 70 Millionen Euro. Nach Steuern verdiente das Unternehmen mit 50 Millionen Euro knapp 17 Prozent mehr als vor einem Jahr. Damit lag Dürr beim Umsatz und Nachsteuergewinn über den Schätzungen der Analysten, beim EBIT marginal darunter.