Dürr

Dürr hat im dritten Quartal besser abgeschnitten als erwartet. - Bild: Dürr

"Wir werden unsere Ziele für 2016 sicher erreichen", erklärte Vorstandsvorsitzender Ralf Dieter. "Für das vierte Quartal erwarten wir einen starken Schlussspurt mit hohen Umsatz- und Ergebnisbeiträgen."

Während der Auftragseingang im dritten Quartal um 4,6 Prozent auf 940,5 Millionen Euro zulegte, sank der Umsatz um 8,8 Prozent auf 901,5 Millionen Euro. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) verringerte sich um 23,6 Prozent auf 62,5 Millionen Euro. Nach Steuern blieb ein Konzerngewinn von 42,8 Millionen Euro bzw 1,19 Euro je Aktie, gut ein Viertel weniger als im Vorjahreszeitraum.

Analysten hatten dem Unternehmen im Konsens einen Auftragseingang von 917 Millionen, einen Umsatz von 922 Millionen und ein Ergebnis je Aktie von 1,26 Euro zugetraut.

Für 2016 rechnet die Dürr AG weiterhin mit Aufträgen im Wert von 3,5 Milliarden bis 3,7 Milliarden Euro. In den ersten neun Monaten des Jahres ließ vor allem die hohe Nachfrage in Nordamerika und Europa den Auftragseingang um 8,7 Prozent auf 2,93 Milliarden Euro steigen. Damit habe Dürr die schwächere Nachfrage in China mehr als ausgleichen können.

Der Umsatz dürfte 2016 auf 3,4 Milliarden bis 3,6 Milliarden Euro sinken von 3,77 Milliarden im vergangenen Jahr. Allerdings enthielt der Umsatz im Jahr 2015 einen Sondereffekt von rund 200 Millionen Euro. Bereinigt um diesen Sondereffekt lag der Konzernumsatz 2015 bei knapp 3,6 Milliarden Euro. Die EBIT-Marge sieht Dürr weiter bei 7,0 bis 7,5 Prozent, geht aber davon aus, das obere Ende dieser Bandbreite zu erreichen.

Im August hatte Dürr die Mehrheit an der Dürr-Ecoclean-Gruppe, einem Hersteller von Anlagen zur Reinigung und Oberflächenbearbeitung industrieller Werkstücke, nach China verkauft. Sollte der erwartete Buchgewinn aus dieser Transaktion bereits im vierten Quartal 2016 anfallen, erscheint eine EBIT-Marge einschließlich aller Sondereffekte zwischen 7,5 und 8,0 Prozent erreichbar, teilte Dürr mit.