Dürr,Ergebnis,Gewinn,Umsatz,EBIT,EBITDA,2016

Dürr hat seinen Gewinn 2016 gesteigert. - Bild: Dürr

Bei sinkenden Erlösen legte der Gewinn deutlich zu. Die Dividende für 2016 soll steigen, Dürr nannte aber noch keinen konkreten Wert. Für das Vorjahr hatte der MDAX-Konzern eine Dividende von 1,85 Euro je Aktie gezahlt.

Der Auftragseingang stieg 2016 um 6,8 Prozent auf 3,7 Milliarden Euro. Der Umsatz sank dagegen um 5,1 Prozent auf 3,57 Milliarden. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBIT) stieg leicht auf 271 Millionen Euro.

Das entsprach einer EBIT-Marge von 7,6 Prozent. Unter dem Strich verdiente der Konzern 188 Millionen Euro, 12 Prozent mehr als im Vorjahr. Seine eigenen Ziele erreichte das Unternehmen damit komfortabel.

Im vierten Quartal kletterte das operative Ergebnis um 15 Prozent auf 90 Millionen Euro, der Nachsteuergewinn stieg um ein Fünftel auf 67 Millionen Euro.

Im laufenden Jahr erwartet Dürr einen Umsatz von 3,4 bis 3,6 Milliarden Euro und einen Auftragseingang von 3,3 bis 3,7 Milliarden Euro. Die EBIT-Marge soll 7,5 bis 8,25 Prozent erreichen. Die EBIT-Marge wird 2017 einen Sonderertrag von voraussichtlich rund 25 Millionen Euro aus dem Verkauf der Dürr-Ecoclean-Gruppe enthalten.

Im August hatte Dürr die Mehrheit an der Dürr-Ecoclean-Gruppe, einem Hersteller von Anlagen zur Reinigung und Oberflächenbearbeitung industrieller Werkstücke, nach China verkauft.

Der Ausblick unterliegt der Prämisse, dass sich die Weltwirtschaft weiterhin positiv entwickelt und die politischen Unwägbarkeiten begrenzt bleiben.