Ford

Ford will künftig verstärkt auf Nutzfahrzeuge, SUVs und die E-Mobilität setzen. Außerdem legt der Konzern ein 14-Milliarden-Dollar-Sparprogramm auf. - Bild: Ford

Ford setzt künftig stärker auf Nutzfahrzeuge und sportliche Geländewagen. Der zweitgrößte US-Autohersteller will für neue Modelle in diesen Segmenten rund 7 Milliarden US-Dollar bereitstellen, wie der neue CEO Jim Hackett ankündigte. Zudem will das Unternehmen noch mehr als bisher geplant in den Ausbau der Elektromobilität investieren. Zudem sollen in den kommenden fünf Jahren die Kosten bei der Ford Motor Co um etwa 14 Milliarden Dollar gesenkt werden.

Bei den Materialkosten will das Unternehmen rund 10 Milliarden Dollar einsparen, die restlichen circa 4 Milliarden Dollar bei Entwicklungskosten.

In den nächsten fünf Jahren sollen die Modellpalette und die Werke modernisiert werden. Ford will stärker auf SUVs und Trucks setzen, die grundsätzlich eine höhere Marge abwerfen. So sollen beispielsweise der Pickup-Truck Ranger und das SUV-Modell Bronco wieder in Nordamerika auf den Markt kommen.

Ein Drittel der geplanten Investitionen in Verbrennungsmotoren für die kommenden fünf Jahre soll nun in die Elektrifizierung der Flotte gesteckt werden. Das seien rund 500 Millionen Dollar je Jahr. Diese Summe würde zusätzlich zu den bereits eingeplanten 4,5 Milliarden Dollar für Elektromobilität in diesem Zeitraum zur Verfügung gestellt werden.

Ford bestätigt Ausblick

Hackett bestätigte zudem den Ausblick für das laufende Gesamtjahr. Im Januar will er einen Ausblick für das kommende Jahr geben. Bisher hatte Ford einen höheren Vorsteuergewinn für das kommende Jahr in Aussicht gestellt.

Hackett hatte seinen Job im Mai angetreten, nachdem sein Vorgänger Mark Fields den Konzern verlassen musste. Fields hatte in seiner dreijährigen Amtszeit zwar ebenfalls ordentliche Gewinne erwirtschaftet. Es fehlte ihm aber die Vision, wie er den Autobauer aufstellen will, um auf die raschen Veränderungen der Branche zu reagieren.

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Das sind die Diesel-Hersteller mit dem höchsten NOx-Ausstoß

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    Auf dem 12. Platz des NOx-Rankings landen BMW-Diesel (hier das neue Z4 Concept) und Mini mit durchschnittlichen Stickoxid-Emissionen von 0,141 g/km. - Bild: BMW; Quelle: ADAC

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    Mit einem durchschnittlichen NOx-Ausstoß von 0,146 g/km landen die Dieselmotoren des Volkswagen-Konzerns (im Bild der Arteon) auf Platz 11. - Bild: VW, Quelle: ADAC

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    Dieselmotoren von Mercedes (Bild: der AMG GT 4) stoßen durchschnittlich 0,149 g Stickoxid pro Kilometer aus. Damit landen die Schwaben auf Platz 10.

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    Im Schnitt stoßen Opel-Dieselmotoren (Bild: Opel Insignia Grand Sport) 0,236 g NoX pro Kilometer aus. Das macht Platz 9 im Ranking. - Bild: Opel, Quelle: ADAC

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    Ein Mazda-Diesel (im Bild der CX5) gibt pro Kilometer im Durchschnitt 0,250 g Stickoxid ab. Damit landet die Marke auf Platz 8 im Ranking. - Bild: Mazda; Quelle: ADAC

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    Im Schnitt pusten Diesefahrzeuge von Jaguar (Bild: der XJR) und Land Rover pro Kilometer 0,255 g NOx in die Luft. Das macht Platz 7 im Ranking. - Bild: Jaguar, Quelle: ADAC

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    Die Dieselmotoren von Peugeot (Bild: 208 GTi) und Citroen stoßen im Schnitt 0,263 g STickoxid pro Kilometer aus. Damit landen die Franzosen auf Platz 6. - Bild: Peugeot, Quelle: ADAC

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    Auf Platz 5 mit einem durchschnittlichen NOx-Ausstoß von 0,364 g/km landen die Dieselmotoren von Volvo (im Bild der XC 60). - Bild: Volvo, Quelle: ADAC

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    Die Dieselmotoren von Hyundai (im Bild der Hyundai i30 n TCR) und Kia landen mit einem durchschnittlichen NOx-Ausstoß von 0,421 g/km auf Platz 4. - Bild: Hyundai, Quelle ADAC

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    Durchschnittlich stößt ein Ford-Diesel (im Bild der neue Expedition) 0,488 g Stickodid pro Kilometer ab - das macht Platz 3 im Ranking. - Bild: Ford, Quelle: ADAC

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    Dieselautos von Fiat, Alfa Romeo (hier die Alfa Giulia Quadrifoglio) und Jeep landen mit durchschnittlichen Stickoxid-Ausstoß von 0,561 g/km auf einem unrühmlichen Platz 2 im Ranking. - Bild: Alfa Romeo, Quelle: ADAC

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    Trauriger Spitzenreiter in Sachen Stickoxid-Ausstoß sind die Dieselmotoren von Renault (im Bild der Clio GT) und Dacia: Durchschnittlich 0,684 g/km NOx stoßen sie aus. - Bild: Renault, Quelle: ADAC