E.ON-Chef Johannes Teyssen will mit der Aufspaltung des Energieriesen neue Kräfte freisetzen. Doch

E.ON-Chef Johannes Teyssen will mit der Aufspaltung des Energieriesen neue Kräfte freisetzen. Doch erst einmal fuhr der Energiekonzern E.ON im vergangenen Jahr den größten Verlust der Konzerngeschichte ein. - Bild: E.ON

Das berichtete das “Handelsblatt” vorab unter Berufung auf Konzernkreise.

Es sei das zweite Mal in der Firmengeschichte, dass E.ON am Ende des Jahres in die Verlustzone gerutscht ist. Im Jahr 2011 hatte E.ON ebenfalls einen Verlust gemeldet, der aber mit 2,2 Milliarden Euro um fast ein Drittel niedriger ausfiel. 2013 hatte E.ON noch einen Überschuss von 2,1 Milliarden Euro erreicht.

Gegenüber “Dow Jones Newswires” wollte E.ON den Bericht des Handelsblatts nicht kommentieren. Ein Sprecher verwies auf die Zahlenvorlage am kommenden Mittwoch.

E.ON musste vergangenes Jahr mehr als fünf Milliarden Euro vor Steuern auf unrentable Kraftwerke und Auslandsaktivitäten abschreiben. E.ON kündigte deswegen bereits “einen erheblichen Konzernfehlbetrag” an.

Dow Jones Newswires/Guido Kruschke