Der deutsche Energiekonzern E.ON denkt laut darüber nach, zwei Atomreaktoren seiner schwedischen

Der deutsche Energiekonzern E.ON denkt laut darüber nach, zwei Atomreaktoren seiner schwedischen Tochter OKG permanent stillzulegen. - Bild: E.ON

Der deutsche Energiekonzern E.ON denkt laut darüber nach, zwei Atomreaktoren seiner schwedischen Tochter OKG permanent stillzulegen.

Der Düsseldorfer Versorger hält 54,5 Prozent an dem Stromproduzenten, der in Oskarshamn an der Ostküste Schwedens ein Atomkraftwerk unterhält.

Der 1975 gebaute Reaktor O2 habe eine Lebenszeit von 40 Jahren, teilte E.ON mit. Es wären jetzt hohe Investitionen nötig, um Komponenten zu modernisieren oder auszutauschen. Der Reaktor speist schon seit Juni 2013 keinen Strom mehr ins schwedische Netz ein. Den Reaktor O1 will E.ON einmotten. In der Zukunft würden weniger, dafür aber größere Atomkraftwerke benötigt. Der dritte Reaktor des Atomkraftwerkes hat eine Kapazität von 1.450 Megawatt, mehr als O1 und O2 zusammen.

Der Miteigentümer Fortum hält 45,5 Prozent an OKG und würde die beide Reaktoren im Gegensatz zu den Deutschen lieber in Betrieb lassen. Eine Vertreterin des finnischen Unternehmens sagte, Fortum habe hier eine andere Auffassung als E.ON und glaube, dass eine Fortsetzung der Stromproduktion in den beiden Reaktoren möglich sei.

Dow Jones Newswires/Guido Kruschke