Die europäischen Wettbewerbshüter haben den Standheizungshersteller Eberspächer zu einer

Die europäischen Wettbewerbshüter haben den Standheizungshersteller Eberspächer zu einer Kartellstrafe von rund 68 Millionen Euro verdonnert. - Bild: Eberspächer

Die europäischen Wettbewerbshüter haben den Standheizungshersteller Eberspächer zu einer Kartellstrafe von rund 68 Millionen Euro verdonnert.

Die beiden deutschen Automobilzulieferer Eberspächer und Webasto hätten durch Preisabsprachen und die Aufteilung von Kunden gegen das im EU-Kartellrecht verankerte Verbot von Kartellen und wettbewerbswidrigen Verhaltensweisen verstoßen, stellte die EU-Kommission fest.

Webasto bleibt Geldbuße erspart

Webasto bleibt eine Geldbuße erspart, weil das Unternehmen die Kommission von dem Kartell in Kenntnis gesetzt hatte.

“Mehr als zehn Jahre lang haben die beiden einzigen Standheizungshersteller in Europa wettbewerbswidrige Absprachen getroffen, um sich nicht gegenseitig Konkurrenz zu machen”, erklärte die für Wettbewerbspolitik zuständige EU-Kommissarin Margrethe Vestager. “Diese Mauschelei ging zulasten eines großen Teils der europäischen Automobilindustrie und letztlich der Auto- und Lastwagenkäufer.”

Dow Jones Newswires/Guido Kruschke