ebm Papst: Rekordumsatz nach der Krise 1

STUTTGART (ba). Das in der Produktion von Ventilatoren und Motoren weltweit führende Unternehmen schloss das Geschäftsjahr 2010 mit einem Umsatz in Höhe von 1,3 Mrd Euro ab, das ist ein Plus von 33 %. Im Vorjahr war der Umsatz aufgrund der Wirtschaftskrise um 6,6 % zurückgegangen.

Der Zuwachs war überraschend gekommen: „Wir hätten auch nicht gedacht, dass die Nachfrage derart anziehen wird,“ sagte Hans-Jochen Beilke, der Vorsitzende der Geschäftsführung, bei der Vorstellung der Jahreszahlen in Stuttgart. Derzeit arbeiteten alle Standorte an ihrer Kapazitätsgrenze.

„Was im vergangenen Jahr passiert ist, nämlich aus einer rezessiven Phase in die Produktion zu gehen, war ein Kraftakt. Das wir diesen bewältigen konnten, ist vor allem auch dem Engagement unserer Mitarbeiter zu verdanken“, sagte Hans-Peter Fuchs, Geschäftsführer Finanzen und Controlling der ebm Papst-Gruppe. Alle acht Hauptbranchen, in denen diese tätig ist, verzeichneten deutliches Wachstum. Besonders stark entwickelte sich die Luft- und Klimatechnik (+52 %) sowie der Maschinen- und Anlagenbau (+46 %). Deutlich angestiegen ist das Geschäft im Bereich der erneuerbaren Energien und der Brennwerttechnik mit 35 % auf 165 Mio Euro. Der Umsatzanteil im Ausland blieb konstant bei über 70 %, die Investitionen in Forschung und Entwicklung lagen mit 61 Mio Euro (+17,3 %) weiterhin auf hohem Niveau.

Für das laufende Geschäftsjahr rechnet das Unternehmen laut Beilke mit einem Umsatzplus von knapp 7 % auf 1,4 Mrd Euro. Er gehe davon aus, dass sich vor allem die Bereiche Maschinenbau sowie Lüftung und Klima weiterhin gut entwickeln werden, so Beilke.