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Sogar ein Anstieg bis auf 7,3 Cent werde nicht ausgeschlossen, hieß es. Das entspräche einem Anstieg von fast 15 Prozent. Die Zahlen decken sich mit Berechnungen der Energieexperten von Agora-Energiewende, die ebenfalls einen Zuwachs auf 7,1 bis 7,3 Cent voraussagen. Aktuell liegt die EEG-Umlage bei 6,35 Cent je Kilowattstunde.

Die Übertragungsnetzbetreiber und die Bundesnetzagentur geben die genaue Höhe der EEG-Umlage für das Folgejahr Mitte Oktober bekannt. Die Behörde selbst hatte kürzlich eine Größenordnung von 7,2 Cent in den Raum gestellt. Für Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) wäre der steile Anstieg unerfreulich, weil er einst versprochen hatte, die Umlage zumindest stabil zu halten.

Der Ausbau von Windkraft, Solarfeldern und Biomasseanlagen wird von Privathaushalten und Wirtschaft automatisch mit der Stromrechnung finanziert. Ausgenommen sind Großverbraucher aus der Industrie wie Stahlwerke und Aluhütten. Das Plus bei der Ökostromabgabe würde einen Durchschnittshaushalt pro Jahr etwa 35 Euro zusätzlich kosten.