Im Dezember sah es gar nach einem Aus für den A380 aus. Airbus-Finanzchef Harald Wilhelm kündigte

Im Dezember sah es gar nach einem Aus für den A380 aus. Airbus-Finanzchef Harald Wilhelm kündigte an, den weltgrößten Passagierjet entweder zu modernisieren oder die Produktion einzustellen. - Bild: Airbus

Die gemessen am internationalen Flugaufkommen größte Fluglinie werde 2016 vier A380 erhalten, die eigentlich Amedeo annehmen wollte, sagte Amedeo-CEO Mark Lapidus. Amedeo werde den ersten Superjumbo nun 2017 geliefert bekommen. Die Leasinggesellschaft hat somit nun mehr Zeit, Kunden für die Flugzeuge zu gewinnen. Dies hatte sich zuletzt als schwierig erwiesen.

Amedeo hatte 2013 eine Bestellung von 20 A380 angekündigt und die Unterschrift dann im vergangenen Jahr unter den Vertrag gesetzt. Die Maschinen haben gemessen am Listenpreis einen Wert von mehr als 8 Milliarden US-Dollar, üblicherweise erhalten Kunden aber Rabatt.

Nicht alle Airlines sind von dem Superjumbo überzeugt. Sie fürchten, die Maschine, die im Schnitt Platz für 525 Passagiere bietet, nicht auslasten zu können. Daher haben schon diverse Käufer ihre Aufträge verschoben oder sogar storniert, darunter die Deutsche Lufthansa und die Air France-KLM.

Im Dezember sah es gar nach einem Aus für den A380 aus. Airbus-Finanzchef Harald Wilhelm kündigte an, den weltgrößten Passagierjet entweder zu modernisieren oder die Produktion einzustellen. Der Chef der Zivilflugzeugsparte, Fabrice Bréger, widersprach dem und betonte, Airbus wolle neue Kunden für die Maschine gewinnen.

Dow Jones Newswires/Marina Reindl