Chiron

Chiron-Firmenchef Dr. Markus Flik kündigte auf der EMO 2017 deutliches Umsatzwachstum für die kommenden Jahre an. - Bild: Chiron

Aufgrund der weiterhin steigenden Nachfrage in China hat die Chiron Group entschieden, mit einem Neubauprojekt ihre Aktivitäten in China weiter auszubauen. 2016 hat Chiron den Umsatzanteil in Asien auf 17 Prozent ausgebaut.

„China bietet für uns ein großes Wachstumspotenzial“, sagt Dr. Markus Flik, Vorsitzender der Geschäftsführung der Chiron Group. „Nachdem unsere Produktionskapazitäten aktuell ihre Grenzen erreicht haben, müssen wir uns für weiteres Wachstum und den Ausbau unseres Leistungsumfangs vergrößern.“


Die Gruppe hat bereits ein Grundstück am bestehenden Standort Taicang erworben. Die Grundsteinlegung erfolgt im Herbst 2017, der Produktionsanlauf ist für Anfang 2019 geplant. In der ersten Phase umfasst das neue Gebäude 14.000 Quadratmeter. Etwa 190 Mitarbeiter produzieren und vertreiben dann ein erweitertes, lokalisiertes Maschinenprogramm. Ebenso ist eine Erweiterung des Turnkey-Projektgeschäftes vorgesehen und ein Ausbau der Servicekapazität. Die CHIRON Group wird bis 2019 mehr als 10 Millionen Euro in den Neubau investieren, der in einer zweiten Phase noch erweitert werden kann.

Vor allem die Automobilindustrie und die Medizintechnik bieten großes Potenzial in China: Mehrere Marktanalysen zeigen, dass bis 2025 der Automobilabsatz in China noch weiter steigen wird. Außerdem wird China der Markt mit der größten Anzahl batterieelektrischer Fahrzeuge sein, was Möglichkeiten für die Bearbeitung dieser Antriebsstränge schafft.  Insgesamt ergeben sich daraus gute Absatzchancen für die Chiron Group mit ihrer hervorragenden Positionierung in der Automobilindustrie.

Unterdessen setzt Chiron ihren Wachstumskurs weiter fort: Die knapp 2.000 Mitarbeiter der Gruppe erwirtschafteten 2016 einen Umsatz von 461 Millionen Euro nach 457 Millionen Euro im Vorjahr. Die Geschäftsführung gibt sich für die Zukunft optimistisch: Bis 2021 könnten es 100 Millionen mehr sein, erwartet Flik.