Der Energiekonzern EnBW hat gute Chancen auf eine Übernahme des insolventen Windkraftunternehmens

Der Energiekonzern EnBW hat gute Chancen auf eine Übernahme des insolventen Windkraftunternehmens Prokon. - Bild: EnBW

Wie die EnBW Energie Baden-Württemberg AG mitteilte, wurde sie nach der Abgabe eines verbindlichen Angebots vom Prokon-Gläubigerausschuss als bevorzugter Investor ausgewählt. Geboten hat EnBW einen mittleren dreistelligen Millionenbetrag in Form einer Barzahlung.

Die finale Entscheidung über die Offerte der EnBW trifft die Prokon-Gläubigerversammlung voraussichtlich Anfang Juli 2015.

EnBW erhofft sich mit der Übernahme von Prokon, den Bereich der Erneuerbaren Energien deutlich auszubauen und das Wachstum zu beschleunigen. Prokon betreibt laut EnBW derzeit 54 Windparks in Deutschland und Polen mit einer installierten Leistung von 537 Megawatt und hat eine beträchtliche Projekt-Pipeline.

Über das Interesse von EnBW an Prokon hatte das Handelsblatt bereits am Montag berichtet. Am Freitag voriger Woche hat der Hamburger Solar- und Windparkbetreiber Capital Stage seinen Hut in den Ring geworfen und ein Gebot angekündigt.

Dow Jones Newswires/Guido Kruschke