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Bei Cisco wird über einen möglichen Stellenabbau von 20 Prozent diskutiert, wodurch rund 15.000 Jobs verlorengehen würden.

Ciscos Quartalsberichte sind oft nur wenig aussagekräftig. Meist prägen eher die Prognosen oder vertiefende Kommentare während der Telefonkonferenzen die Stimmung unter Investoren und die Aktienentwicklung. Diesmal werden beim Bericht zum vierten Quartal, den der Netzwerkausrüster nach Börsenschluss vorlegen wird, alle Augen auf einen möglichen Stellenabbau gerichtet sein.

Die Royal Bank of Canada (RBC) hält einen solchen Schritt gerade nach mehreren Zukäufen in den vergangenen sechs Monaten für durchaus sinnvoll. Mit dem neuen Fokus auf Software, Sicherheit und Dienstleistungen dürfte sich eine kleinere Belegschaft günstig auf die langfristige Entwicklung der operativen Margen auswirken.

Einen Abbau von 20 Prozent der Stellen bezeichnet die Investmentbank allerdings als "schwerwiegend". Eine Zahl in der Nähe von 10.000 wäre angemessener, heißt es. Die Aktie gewinnt vorbörslich 0,2 Prozent auf 31,17 Dollar.