Johannes Teyssen

Johannes Teyssen: "Nach zwei Monaten im neuen Geschäftsjahr ist erkennbar, dass sich unser Marktumfeld weiter eingetrübt hat, Strom-, Öl- und Gaspreise bleiben niedrig oder geben weiter nach, Wechselkurse bleiben schwach." - Bild: Eon

"Der frei verfügbare Cashflow von Uniper wird ... gegenüber den Annahmen vor 15 Monaten deutlich geringer ausfallen", sagte Teyssen auf der Bilanzpressekonferenz in Essen laut Redemanuskript. Der Vorstandschef bezog sich auf die Ankündigung von Eon Ende 2014, sich in zwei Teile aufzuspalten. Auch Eon wird nach Teyssens Worten mit einem deutlich geringeren Cashflow wirtschaften müssen. Dies werde sich auf künftige Investitionen sowie die Dividende auswirken. Für 2015 will Eon trotz eines Rekordverlusts wie angekündigt 50 Cent je Aktie ausschütten.

Die Rahmenbedingungen in der Energiebranche verschlechterten sich weiter, sagte Teyssen: "Nach zwei Monaten im neuen Geschäftsjahr ist erkennbar, dass sich unser Marktumfeld weiter eingetrübt hat, Strom-, Öl- und Gaspreise bleiben niedrig oder geben weiter nach, Wechselkurse bleiben schwach."

Im April will der Konzern seine Ziele für die beiden Unternehmen vorstellen. Eon konzentriert sich nun auf die erneuerbaren Energien, während Uniper sich seit Jahresbeginn um das Geschäft mit den konventionellen Kraftwerken kümmert. Im vergangenen Jahr schrieb der gesamte Konzern mit 7 Milliarden Euro den höchsten Nettoverlust seiner Geschichte.