Eon Erdgasanlage

Eon hat sich mit dem russischen Gazprom-Konzern auf eine Anpassung der Preiskonditionen bei langfristigen Gaslieferverträgen geeinigt. - Bild: Eon

Ein laufendes Schiedsverfahren zwischen Gazprom und der Eon-Tochter Uniper könne dadurch beigelegt werden, teilte der Konzern mit. Dank der Einigung können Rückstellungen aus den Vorjahren zum Teil ergebniswirksam aufgelöst werden. Dies führe im ersten Quartal zu einem positiven Einmaleffekt beim Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) von rund 380 Millionen Euro, durch den sich die Jahrespognose erhöht.

Für das Gesamtjahr 2016 erwartet Eon nun ein EBITDA in der Spanne von 6,4 bis 6,9 Milliarden Euro. Der nachhaltige Konzernüberschus soll 1,5 bis 1,9 Milliarden Euro erreichen. Bislang hatte Eon ein EBITDA von 6,0 bis 6,5 Milliarden und einen Überschuss von 1,2 bis 1,6 Milliarden Euro in Aussicht gestellt.

Zudem komme es durch die Inanspruchnahme der verbleibenden Rückstellungen zu einem Cashabfluss von ca. 800 Millionen Euro. Dies werde voraussichtlich im zweiten Quartal gebucht.