Johannes Teyssen

Johannes Teyssen: "Die Aufspaltung des Konzerns ist zwar die richtige Antwort auf den Umbruch in der Energiebranche, der Weg wird aber härter und länger als erwartet". - Bild: eon

Dennoch will Eon wie angekündigt eine Dividende von 50 Cent je Aktie ausschütten.

Auch für das laufende Jahr ist der Konzern pessimistisch. Die ersten Monate seien durch "neue Tiefststände bei den Energiepreisen, weiterhin fallende Gaspreise und einen anhaltend schwachen Rubelkurs gekennzeichnet", heißt es in einer Mitteilung.

Angesichts der verschlechterten Rahmenbedingungen überprüfe der Konzern die Annahmen über die Entwicklung von Eon und Uniper "kritisch". In das neue Unternehmen, das seit Jahresbeginn aktiv ist, lagert der Konzern seine konventionelle Stromerzeugung aus. Eon konzentriert sich auf das Geschäft mit erneuerbaren Energien. Vor allem der frei verfügbare Cashflow werde geringer ausfallen als erwartet, "künftige Investitionen und Dividenden müssten dies reflektieren".

Die Aufspaltung des Konzerns sei zwar die richtige Antwort auf den Umbruch in der Energiebranche, sagte Eon-Chef Johannes Teyssen laut der Mitteilung - "der Weg wird aber härter und länger als erwartet". Der Konzern liege dennoch beim Umbau im Zeitplan. Derzeit arbeitet Eon an einem sogenannten Spaltungsbericht, der die einzelnen Vermögenswerte den beiden Teilen zuordnen soll. Ende April will der Konzern seine Ziele für die beiden Unternehmen vorstellen.