Im Gesamtjahr erwartet das Unternehmen weiterhin einen Umsatz im Bereich von 55 bis 60 Millionen

Im Gesamtjahr erwartet das Unternehmen weiterhin einen Umsatz im Bereich von 55 bis 60 Millionen Euro, eine bereinigte EBITDA-Marge von 12 bis 13 Prozent und einen Auftragseingang von über 100 Maschinen. - Bild: SLM Solutions

Der 3D-Drucker-Hersteller SLM Solutions hat seinen Verlust im Halbjahr deutlich verringert. Umsatz und Auftragseingang legten kräftig zu. Die Jahresprognose bestätigte das Lübecker Unternehmen.

Im ersten Halbjahr gingen Bestellungen im Wert von 28,1 Millionen Euro ein, damit war der Auftragseingang fast drei Mal so hoch wie im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz stieg um gut zwei Drittel auf 18,1 Millionen Euro.

“Diese Entwicklung ist umso erfreulicher, als die erste Jahreshälfte traditionellerweise die schwächere ist und wir einen Großteil des Geschäfts 2015 zum Jahresende hin erwarten”, erklärte Finanzvorstand Uwe Bögershausen.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) sank auf minus 0,4 Millionen von plus 0,1 Millionen Euro. Unter dem Strich verringerte SLM Solutions den Verlust angesichts geringerer Einmalaufwendungen auf 2,2 Millionen von 7,2 Millionen Euro.

Im Gesamtjahr erwartet das Unternehmen weiterhin einen Umsatz im Bereich von 55 bis 60 Millionen Euro, eine bereinigte EBITDA-Marge von 12 bis 13 Prozent und einen Auftragseingang von über 100 Maschinen. In den kommenden Jahren will SLM Solutions weiterhin mindestens so stark wachsen wie der Mark.

Der globale Markt für additive Fertigung – auch allgemein als “3D-Druck” bezeichnet – ist in den vergangenen Jahren durchschnittlich um 34 gewachsen und soll laut Branchenexperten bis 2020 ein Niveau von 22 Milliarden US-Dollar erreichen.

Dow Jones Newswires/Andrea Hecht