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Ericsson baut in Schweden rund 3.000 Stellen ab. - Bild: Ericsson

Besonders die finnische Nokia und die chinesische Huawei Technologies machen Ericsson harte Konkurrenz.

In Schweden fielen rund 1.000 Stellen in der Fertigung, 800 Arbeitsplätze im Forschung- und Entwicklungsbereich und 1.200 Jobs in anderen Abteilungen, wie etwa dem Vertrieb oder Marketing weg, detaillierte Ericsson die Pläne am Dienstagvormittag. Damit streicht der Konzern in Schweden fast ein Fünftel der 16.000 Mitarbeiter umfassenden Belegschaft.

Ericsson leidet derzeit unter der anhaltend niedrigen Nachfrage. Nach einem Gewinneinbruch im zweiten Quartal kündigte das Unternehmen weitere Kostensenkungen an. Im Zeitraum von April bis Juni verbuchte das Unternehmen einen Gewinnrückgang um knapp ein Viertel auf 1,6 Milliarden schwedische Kronen, umgerechnet knapp 170 Millionen Euro. Der Umsatz sank um 11 Prozent auf 60,7 Milliarden Kronen.

Ericsson machte für den Rückgang Budgetkürzungen bei seinen Kunden aus der Telekommunikationsbranche verantwortlich. Viele hätten große Projekte zum Breitbandausbau im vergangenen Jahr abgeschlossen. Hinzu komme, dass sich in vielen Schwellenländern das Wachstum verlangsame.

Der Konzern will seine bis 2017 geplanten Einsparungen nun verdoppeln. Ericsson hatte ein Effizienzprogramm im Volumen von 9 Milliarden Kronen angekündigt.