Ericsson,Verlust,Quartal

Ericsson ist im dritten Quartal in die Verlustzone gerutscht. - Bild: Ericsson

Im Vorjahreszeitraum hatten die Schweden noch 3,08 Milliarden Kronen verdient.

Die schwachen Zahlen hatten sich bereits angekündigt, da Ericsson in der vergangenen Woche eine Gewinnwarnung ausgesprochen hatte. Schon da berichtete das Unternehmen über einen Umsatzrückgang um 14 Prozent auf 51 Milliarden Kronen, während das operative Ergebnis um 93 Prozent auf 300 Millionen Kronen einbrach. Schuld daran waren größtenteils Restrukturierungskosten von 1,3 Milliarden Kronen. Ericsson-Aktien waren darauf um 20 Prozent eingebrochen.

Die Telekomdienstleister geben nicht mehr so viel Geld für den Ausbau ihrer Netze aus, weil die Umstellung auf die vierte Generation zumeist abgeschlossen ist. Zudem geht der chinesische Wettbewerber Huawei auch in Europa aggressiv auf Kundenfang und kommt dabei Ericsson auf dem Heimatmarkt in die Quere.

Ericsson hofft nun auf die nächste Mobilfunkgeneration, die die Netze noch schneller machen soll. Bis es soweit ist, dürften aber noch Jahre ins Land gehen.