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Der Telekomausrüster Ericsson meldet im vieretn Quartal 2016 tiefrote Zahlen. - Bild: Ericsson

Im Vorjahreszeitraum hatte Ericsson noch 7 Milliarden Kronen verdient.

Der Umsatz fiel um 11 Prozent auf 65 Milliarden Kronen. Die Schweden waren lange Zeit der Marktführer bei Telekomausrüstung. Die chinesische Huawei und die finnische Nokia graben dem Konzern jedoch seit einiger Zeit Marktanteile ab.

Zudem haben die meisten Telekomdienstleister inzwischen den Ausbau ihrer Mobilfunknetze auf den aktuellen Standard abgeschlossen, und die nächste Generation der Netztechnik lässt noch auf sich warten.

Ericsson hatte im vergangenen Jahr bereits den Chef ausgetauscht, harte Kosteneinsparungen eingeleitet und Stellen gestrichen. Der Aktienkurs ist in den vergangenen 21 Monaten um mehr als 60 Prozent gefallen, da sich die Schweden schlechter als ihre Wettbewerber entwickeln.

Aktionäre bekommen den Abwärtstrend auch im Portmonee zu spüren. Ericsson kündigte an, für 2016 nur noch eine Dividende von 1 Krone je Aktie zahlen zu wollen. Im Vorjahr waren es noch 3,70 Kronen.