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Ericsson rechnet im ersten Quartal mit massiven Belastungen. - Bild: Ericsson

Ericsson kündigte am Dienstag an, Ressourcen zu verlagern und die Investitionen in seine Kernnetze, digitale Dienste und das Internet der Dinge zu steigern. Gleichzeitig will Ericsson "strategische Möglichkeiten" für seine Medien- und Cloud-Infrastruktur-Sparten ausloten.

Angesichts der Konkurrenz durch die chinesische Huawei Technologies und die finnische Nokia ist der Marktanteil von Ericsson in den vergangenen Jahren geschrumpft.

Der Konzern warnte davor, dass seine Erstquartalszahlen Rückstellungen in Höhe von 7 bis 9 Milliarden schwedischen Kronen (umgerechnet etwa 730 bis 940 Millionen Euro) sowie Restrukturierungskosten von 2 Milliarden Kronen enthalten würden. Abschreibungen dürften den operativen Gewinn mit 3 bis 4 Milliarden Kronen belasten. Die gesamten Restrukturierungskosten in diesem Jahr bezifferte Ericsson auf 6 bis 8 Milliarden Kronen.