Steigung

Die Zahl der Erwerbstätigen erhöhte sich zum Vorjahr um 694.000 (plus 1,8 Prozent) auf 40,175 Millionen Personen. - Bild: Pixabay

Insgesamt erhöhte sich die Erwerbstätigkeit um 1,5 Prozent zum Vorjahreszeitraum, entsprechend 668.000 Menschen, auf 44,5 Millionen. Damit blieb die Wachstumsrate auf dem auch im ersten und zweiten Quartal verzeichneten Niveau, wie aus vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) hervorgeht.

Gegenüber dem zweiten Quartal lag das Plus bei 0,6 Prozent bzw 275.000 Personen. Auch wenn die Beschäftigung zwischen Juli und September üblicherweise wachse, sei der Anstieg diesmal höher als in den vergangenen fünf Jahren mit durchschnittlich 261.000. Saisonbereinigt betrug der Zuwachs gegenüber dem Vorquartal 133.000 Menschen, entsprechend 0,3 Prozent.

Vor allem die Dienstleistungsbereiche trugen laut Destatis zu der Entwicklung bei. Die größten absoluten Zuwächse gab es im Bereich Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit mit 207.000 Personen (plus 1,9 Prozent), den Unternehmensdienstleistern mit 159.000 Personen (plus 2,7 Prozent) sowie Handel, Verkehr, Gastgewerbe mit 128.000 Personen (plus 1,3 Prozent).

Im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) stieg die Erwerbstätigenzahl um 69.000 Personen (plus 0,8 Prozent), im Baugewerbe um 45.000 Personen (plus 1,8 Prozent) sowie in der Land- und Forstwirtschaft, Fischerei um 3.000 Personen (plus 0,5 Prozent). Nur bei Finanz- und Versicherungsdienstleistern sank die Mitarbeiterzahl um 20.000 Personen (minus 1,7 Prozent).

Bei den Selbstständigen einschließlich mithelfender Familienangehöriger gab es im dritten Quartal einen Rückgang um 26 000 Personen (minus 0,6 Prozent) auf 4,325 Millionen.