Erzeugerpreise,Deutschland,Inflation

Die Erzeugerpreise in Deutschland sind im September weiter zurückgegangen. - Bild: Pixabay

Es war das geringste Minus seit Juli 2015 mit 1,3 Prozent. Zum Vormonat sanken sie um 0,2 Prozent, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte. Dies entsprach den Schätzungen der von Dow Jones Newswires befragten Ökonomen.

Zuletzt hatten sich die Erzeugerpreise auf Monatsbasis etwas stabilisiert. Im August hatten sie sich um 0,1 Prozent abgeschwächt, was der erste Rückgang nach vier Monaten mit Steigerungsraten zwischen 0,1 und 0,4 Prozent war.

Ohne Energie ist der Index der Erzeugerpreise gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozent gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahr fiel er um 0,1 Prozent. Die Energiepreise gingen um 0,8 bzw 5,2 Prozent zurück.

Bei dieser Statistik werden die Preise ab Fabrik erhoben, also bevor die Produkte und Rohstoffe in den Handel kommen. Die Erzeugerpreise können damit einen frühen Hinweis auf die Entwicklung der Inflation geben. In der Regel schlagen veränderte Erzeugerpreise früher oder später auf den Handel und damit auf die Verbraucher durch.