Michael Dell

Der US-Computerkonzern Dell (Bild: Michael Dell) hat eine weitere wichtige regulatorische Hürde für die Übernahme des Speicherspezialisten EMC genommen. - Bild: Dell

Die EU-Kommission erteilte der milliardenschweren Transaktion grünes Licht. Wie die Wettbewerbshüter mitteilten, gehen sie davon aus, dass ein fusioniertes Unternehmen weiterhin lediglich über einen geringen Anteil am Markt für externe Speichersysteme verfügte und durch Rivalen wie Hitachi und Hewlett Packard Enterprise ausreichend Konkurrenz gegeben sei.

Dell und der Finanzinvestor Silver Lake hatten im Oktober angekündigt, EMC zu übernehmen. Damit soll die Wandlung Dells von einem endkundenorientierten Unternehmen hin zu einem Technologieanbieter für große Unternehmen gefestigt werden. Diese Entwicklung hat 2013 ihren Anfang genommen, als Dell die Börse verließ.

EMC verkauft hochpreisige Datensicherungssysteme an Unternehmenskunden. Die genaue Höhe von Dells Angebot hängt unter anderem von der Entwicklung der Aktien der EMC-Tochter VMware ab. Diese sind seit Bekanntgabe des Deals um mehr als 40 Prozent gefallen. Damit hat sich das Volumen des EMC-Kaufs von 67 auf 58 Milliarden Dollar reduziert.

Letzte Woche hat bereits die Federal Trade Commission der USA den Deal durchgewunken. Die Transaktion will Dell bis Oktober abschließen.