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Die Reedereien Hapag-Lloyd und UASC schließen sich zur fünftgrößten Containerreederei zusammen. - Bild: Hapag-Lloyd

Die Partner müssen allerdings Auflagen erfüllen. So muss sich UASC aus einem Konsortium auf den Handelsrouten zwischen Nordeuropa und Nordamerika zurückziehen, auf denen das zusammengeschlossene Unternehmen nur einem unzureichenden Wettbewerbsdruck ausgesetzt wäre.

"Die europäischen Unternehmen sind bei ihren transatlantischen Lieferungen auf Containerliniendienste angewiesen", sagte EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager laut Mitteilung. "Deshalb ist es sehr wichtig, dass die Märkte offenbleiben. Die von Hapag Lloyd angebotenen Verpflichtungen gewährleisten, dass die Übernahme nicht zu Preiserhöhungen auf den Routen zwischen Nordeuropa und Nordamerika führen."

Die Fusion der beiden Unternehmen findet in einer Zeit statt, in der eine tiefgreifende Krise der globalen Schifffahrt das Leben schwer macht. Mehrere der weltgrößten Schifffahrtslinien haben sich bereits in neuen Allianzen zusammengetan. Auch Hapag hat sich jüngst mit Containerreedereien aus Asien verbündet - die Hamburger gründeten mit fünf Reedereien "The Alliance".