Kartellstrafe, Zulieferer, Kartell

Gegen mehrere Automobilzulieferer hat die EU-Kommission Kartellstrafen erlassen. - Bild: Pixabay

Die Lieferanten von Insassenschutzsystemen haben nach Erkenntnis der Wettbewerbshüter im Hinblick auf die Lieferung von Sicherheitsgurten, Airbags und Lenkrädern an die japanischen Automobilhersteller Toyota, Suzuki und Honda im Europäischen Wirtschaftsraum Preise abgesprochen oder Märkte aufgeteilt und sensible Informationen ausgetauscht. Das Kartell wurde zwar nicht im Europäischen Wirtschaftsraum, sondern in Japan gebildet und koordiniert, da aber rund jedes elfte in Europa verkaufte Auto von einem japanischen Unternehmen produziert werde, habe das Kartell möglicherweise erhebliche Auswirkungen auf die europäischen Kunden gehabt, so die Kommission.

Kartell-Verdacht: Daimler beantragt Kronzeugenregelung

Daimler hat einen Antrag auf Kronzeugenregelung im Rahmen der laufenden Voruntersuchungen zum Kartellverdacht gestellt. Das bestätigte Finanzchef Bodo Uebber in der Telefonkonferenz zu den Drittquartalszahlen.

Es sei noch offen, ob die Kommission auch ein formales Kartellverfahren einleiten werde, fügte Uebber hinzu. mehr...