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Die EU hat chinesische Stahl- und Eisenprodukte mit vorläufigen Zöllen belegt. - Bild: Arcelormittal

Die Zölle reichen von 43,5 Prozent bis 81,1 Prozent und betreffen nahtlose Rohre sowie Röhren aus Eisen und Stahl, wie sie in Kraftwerken, im Bau und in der Öl- und Gasindustrie verwendet werden.

Europäische Hersteller hatten zahlreiche Beschwerden vorgebracht, nach denen ihre chinesischen Wettbewerber einige Stahlprodukte zu unfair niedrigen Preisen nach Europa exportieren. Die am Montag bekanntgegebenen Zölle sind die jüngsten in einer Reihe von Anti-Dumping-Maßnahmen gegen Stahl aus China.

Wie die EU-Kommission mitteilte, hätten Untersuchungen gezeigt, dass die chinesischen Produkte in Europa zu deutlichen Dumping-Preisen verkauft worden seien. Die Behörde wolle innerhalb von sechs Monaten entscheiden, ob die Anti-Dumping-Maßnahmen endgültige Wirkung erhalten und die Restriktionen auf einen Zeitraum von fünf Jahren ausgeweitet werden.