Euromicron Verlust

Euromicron - hier die Zentrale in Frankfurt - macht Verlust und senkt die Prognose. - Bild: Euromicron

Der Umsatz des Frankfurter Unternehmens ging von 156,8 auf 139,8 Millionen Euro zurück. Die Reorganisation der Euromicron Deutschland GmbH, die 2015 aus dem Zusammenschluss mehrerer Tochtergesellschaften entstand, habe die Zahlen maßgeblich beeinflusst.

Trotz eines zu erwartenden starken zweiten Halbjahres geht das Unternehmen davon aus, dass sich der Umsatz- und Ergebnisrückstand zum Jahresende zwar vermindern, aber nicht vollständig ausgleichen werde.

Euromicron erwartet nun ein Umsatzvolumen zwischen 300 und 350 Millionen Euro statt wie bislang von 350 bis 370 Millionen Euro sowie eine EBITDA-Marge zwischen 2 und 4 Prozent nach ursprünglich 4,5 bis 5,5 Prozent. Auf Gesamtjahressicht geht das Unternehmen von Reorganisationkosten von rund 3 bis 4 Millionen Euro nach zuvor 2 bis 3 Millionen Euro aus.