Skoda

Skoda konnte im Juli nur ein kleines Absatzplus von 1,0 Prozent vorweisen. - Bild: Skoda

So verzeichnete Skoda in Westeuropa im vergangenen Juli mit 32.700 ausgelieferten Fahrzeugen einen Absatzrückgang von 8,7 Prozent. Das entspreche den eigenen Erwartungen, wie der Autobauer mitteilte. Denn diese Entwicklung resultiere vor allem aus der Produktionspause in den tschechischen Werken während der dreiwöchigen Werksferien (4. Juli bis 22. Juli). In Deutschland erhielten im Juli 10.500 Kunden ihren neuen Skoda. Ein Minus von 19,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Zweistellige Zuwachsraten verbuchte die Marke hingegen sowohl in Italien (1.600 Fahrzeuge; plus 11,0 Prozent) als auch in Finnland (900 Fahrzeuge; plus 23,1 Prozent) und Großbritannien (6.100 Fahrzeuge; plus 12,5 Prozent).

Auch in Zentraleuropa liegt die VW-Tochter im Juli mit 13.900 ausgelieferten Fahrzeugen im Juli unter Vorjahresniveau (minus 4,2 Prozent). Auch hier wirke sich die urlaubsbedingte Produktionspause in den tschechischen Werken erwartungsgemäß auf den Absatz aus. Auf dem Heimatmarkt Tschechien erhielten 7.100 Kunden ihren neuen Skoda (minus 8,1 Prozent). In Osteuropa - ohne Russland - steigerte die Tschechen-Marke die Auslieferungen um 11,2 Prozent auf 3.100 Autos. Auch in Russland kann der OEM von Verkaufserfolgen berichten. Der Absatz legte um 11,6 Prozent auf 4.700 Fahrzeuge zu.

Auch auf seinem weltweit stärksten Absatzmarkt China verzeichnete der Autobauer im Vergleich zum Vorjahresmonat erneut ein deutliches Plus. Die Auslieferungen kletterten im Juli um 16,1 Prozent auf 21.400 Einheiten. Darüber hinaus hat sich dank einer komplett überarbeiteten Modellpallette der Absatz in der Türkei und Israel besonders positiv entwickelt. Hier kletterten die Auslieferungen an Kunden im Vergleich zum Vorjahresmonat um 22,8 Prozent auf 2.200 Fahrzeuge respektive um 45,8 Prozent auf 2.700 Fahrzeuge. Damit wächst Skoda in beiden Ländern deutlich gegen den Markttrend.

Die margenträchtigsten Autobauer Europas (2)

  • Platz 10 Volumenmarke: GM Europe (Opel, Vauxhall) mit einer Ebit-Marge von 1,3 Prozent (Ergebnis von 190 Euro pro Fahrzeug). - Bild: Ford

    Platz 10 Volumenmarke: GM Europe (Opel, Vauxhall) mit einer Ebit-Marge von 1,3 Prozent (Ergebnis von 190 Euro pro Fahrzeug). - Bild: Ford

  • Platz 9 Volumenmarke: Volkswagen-Pkw mit einer Ebit-Marge von 1,7 Prozent (Ergebnis von 395 Euro pro Fahrzeug). - Bild: VW

    Platz 9 Volumenmarke: Volkswagen-Pkw mit einer Ebit-Marge von 1,7 Prozent (Ergebnis von 395 Euro pro Fahrzeug). - Bild: VW

  • Platz 8 Volumenmarke: Seat mit einer Ebit-Marge von 2,1 Prozent (Ergebnis von 337 Euro pro Fahrzeug). - Bild: Seat

    Platz 8 Volumenmarke: Seat mit einer Ebit-Marge von 2,1 Prozent (Ergebnis von 337 Euro pro Fahrzeug). - Bild: Seat

  • Platz 7 Volumenmarke: Volkswagen-Konzern mit einer Ebit-Marge von 4,5 Prozent (Ergebnis von 801 Euro pro Fahrzeug). - Bild: VW/Lamborghini

    Platz 7 Volumenmarke: Volkswagen-Konzern mit einer Ebit-Marge von 4,5 Prozent (Ergebnis von 801 Euro pro Fahrzeug). - Bild: VW/Lamborghini

  • Platz 6 Volumenmarke: Renault mit einer Ebit-Marge von 4,7 Prozent (Ergebnis von 715 Euro pro Fahrzeug). - Bild: Renault

    Platz 6 Volumenmarke: Renault mit einer Ebit-Marge von 4,7 Prozent (Ergebnis von 715 Euro pro Fahrzeug). - Bild: Renault

  • Platz 5 Volumenmarke: Ford Europe mit einer Ebit-Marge von 6,0 Prozent (Ergebnis von 973 Euro pro Fahrzeug). - Bild: Ford

    Platz 5 Volumenmarke: Ford Europe mit einer Ebit-Marge von 6,0 Prozent (Ergebnis von 973 Euro pro Fahrzeug). - Bild: Ford

  • Platz 4 Volumenmarke: PSA mit einer Ebit-Marge von 6,8 Prozent (Ergebnis von 844 Euro pro Fahrzeug). - Bild: PSA

    Platz 4 Volumenmarke: PSA mit einer Ebit-Marge von 6,8 Prozent (Ergebnis von 844 Euro pro Fahrzeug). - Bild: PSA

  • Platz 3 Volumenmarke: General Motors mit einer Ebit-Marge von 8,6 Prozent (Ergebnis von 1.912 Euro pro Fahrzeug). - Bild: GM

    Platz 3 Volumenmarke: General Motors mit einer Ebit-Marge von 8,6 Prozent (Ergebnis von 1.912 Euro pro Fahrzeug). - Bild: GM

  • Platz 2 Volumenmarke: Ford Motor mit einer Ebit-Marge von 8,7 Prozent (Ergebnis von 1.652 Euro pro Fahrzeug). - Bild: Ford

    Platz 2 Volumenmarke: Ford Motor mit einer Ebit-Marge von 8,7 Prozent (Ergebnis von 1.652 Euro pro Fahrzeug). - Bild: Ford

  • Platz 1 Volumenmarke: Skoda mit einer Ebit-Marge von 9,6 Prozent (Ergebnis von 1.589 Euro pro Fahrzeug). - Bild: Skoda

    Platz 1 Volumenmarke: Skoda mit einer Ebit-Marge von 9,6 Prozent (Ergebnis von 1.589 Euro pro Fahrzeug). - Bild: Skoda