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Der Leistungsbilanzüberschuss des Euroraums hat im November deutlich zugenommen. - Bild: Pixabay

Die Güterverkehrsbilanz wies einen Überschuss von 30,9 (Vormonat: 25,9) Milliarden Euro auf, wobei die Ausfuhren auf 182,7 (174,8) Milliarden Euro zunahmen und die Einfuhren auf 151,8 (148,9) Milliarden Euro.

Im Handel mit Dienstleistungen ergab sich ein Überschuss von 4,8 (8,9) Milliarden Euro, und die Bilanz der Primäreinkommen war mit 12,1 (6,3) Milliarden Euro positiv. Das Defizit bei den Sekundäreinkommen belief sich auf 11,7 (minus 12,9) Milliarden Euro.

Ohne Saisonbereinigung erhöhte sich der Leistungsbilanzüberschuss im November auf 40,5 (32,6) Milliarden Euro. Bei Portfolio- und Direktinvestitionen kam es zu Nettomittelzuflüssen von 6,3 Milliarden Euro.

Im Oktober waren netto 68,0 Milliarden Euro abgeflossen. Dahinter standen hauptsächlich Nettozuflüsse bei Portfolioinvestitionen. In Aktien flossen netto 8,2 Milliarden Euro, in Anleihen 14,2 Milliarden Euro.

In den zwölf Monaten bis November 2016 verzeichnete der Euroraum bei Portfolio- und Direktinvestitionen Nettomittelabflüsse von 728,1 Milliarden Euro. In den zwölf Monaten bis November 2015 waren es 273,9 Milliarden Euro gewesen.