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Die Wirtschaft im Euroraum ist im vierten Quartal 2016 moderat gewachsen. - Bild: Pixabay

Die Statistiker bestätigten damit - wie von Volkswirten erwartet - ihre zweite Schätzung vom 14. Februar. Auf Jahressicht betrug das BIP-Wachstum 1,7 Prozent, ebenfalls eine Bestätigung der zweiten Veröffentlichung.

Die Statistiker hatten schon 30 Tage nach Ende des Berichtszeitraums eine erste BIP-Schätzung veröffentlicht. Das vorläufige Ergebnis beruhte auf Schätzungen der nationalen Statistikbehörden; einige Länder, darunter Deutschland, meldeten aber erst für die zweite Schätzung offizielle Zahlen.

Deutschlands BIP stieg im vierten Quartal um 0,4 Prozent, womit die zweite Meldung von Eurostat bestätigt wurde. Auch die Wachstumsraten von Frankreich (0,4 Prozent), Italien (0,2 Prozent) und Spanien (0,7 Prozent) wurden bestätigt.

Im vierten Quartal stiegen die Konsumausgaben der privaten Haushalte im Euroraum um 0,4 (Vorquartal: 0,3) Prozent. Die Bruttoanlageinvestitionen nahmen um 0,6 (minus 0,7) Prozent zu. Die Ausfuhren stiegen um 1,5 (0,3) Prozent, die Einfuhren um 2,0 (minus 0,1) Prozent.

Die Konsumausgaben der privaten Haushalte hatten im Euroraum einen positiven Einfluss auf das BIP-Wachstum von 0,2 Prozentpunkten, ebenso die Bruttoanlageinvestitionen mit 0,1 Punkt. Der Handelsbilanzsaldo hatte einen negativen, die Vorratsveränderungen einen positiven Einfluss.

In den 28 EU-Ländern zusammen stieg das BIP um 0,5 Prozent gegenüber dem Vorquartal und lag um 1,9 Prozent höher als im Vorjahresquartal.