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Evonik investiert 100 Millionen Euro in das Thema Digitalisierung. - Bild: Evonik

Ziel sei es, den digitalen Wandel in der chemischen Industrie voranzutreiben. Die Digitalisierung bringe eine Fülle von Möglichkeiten, sagte Vorstandsvorsitzender Christian Kullmann. Es gehe nun darum, sie zu erkennen, zu erproben und dann sinnvoll nutzen zu können.

Es gehe nicht allein um Daten und Technik, sondern insbesondere um neue Geschäftsmodelle, Lösungen und Service für Kunden sowie die Qualifizierung von Mitarbeitern, ergänzte Henrik Hahn, der als Chief Digital Officer (CDO) für den Konzern die Digitalisierungsaktivitäten koordiniert.

Die Kooperation mit IBM soll noch in diesem Monat starten. In einem ersten Pilotprojekt soll ein digitaler Evonik-spezifischer kognitiver Wissenskorpus aufgebaut werden. Dabei kommen zwei spezifische Watson-Werkzeuge von IBM zum Einsatz. Bei der Kooperation mit der Universität Duisburg-Essen werde es um die Menschen und Kompetenzen im Zentrum des digitalen Wandels gehen. Über die Kooperation würden zudem Nutzenaspekte von Datenaustausch und digitalen Geschäftsbeziehungen untersucht werden.

Evonik sieht sich innerhalb der chemischen Industrie bei der Digitalisierung in einer Vorreiterrolle. Anfang 2017 hat sie die Evonik Digital GmbH gegründet, die mit viel Freiraum ausgestattet sei, um auch ungewöhnliche Ideen zu entwickeln und auszuarbeiten.