Evonik Rückgang gewinn Umsatz

In den Monaten April bis Juni ging der Konzernumsatz bei Evonik um 7 Prozent auf knapp 3,3 Milliarden Euro zurück. - Bild: Evonik

Belastet wird der Konzern vor allem von rückläufigen Verkaufspreisen infolge des Ölpreisverfalls. Die Absatzmengen stiegen dagegen in allen Chemiesegmenten.

Scharfe Einbußen bei Umsatz und Gewinn musste die Sparte Nutrition & Care hinnehmen. Hier haben sich im Geschäft mit der Tierernährung, das im vergangenen Jahr noch für einen kräftigen Gewinnanstieg sorgte, die Preise bei den Aminosäuren für die Futtermittelindustrie inzwischen deutlich abgeschwächt.

In den Monaten April bis Juni ging der Konzernumsatz um 7 Prozent auf knapp 3,3 Milliarden Euro zurück. Das bereinigte operative Ergebnis (EBITDA) fiel um 11 Prozent auf 585 Millionen Euro.

Unter dem Strich verdiente der nach BASF zweitgrößte deutsche Chemiekonzern mit 165 Millionen Euro 61 Prozent weniger als in der entsprechenden Vorjahresperiode.

Die Jahresprognosen präzisierte und bestätigte der im MDAX gelistete Konzern. Erwartet wird nun ein Rückgang des bereinigten operativen Ergebnisses (EBITDA) in der oberen Hälfte der bislang ausgegebenen Bandbreite von 2,0 bis 2,2 Milliarden Euro, nach 2,47 Milliarden Euro im Vorjahr. Beim Umsatz geht das Unternehmen weiter von einem leichten Minus aus.