Faurecia,Umsatz,Q1,2017

Faurecia meldet für das erste Quartal 2017 ein Umsatzwachstum von 9,8 Prozent. - Bild: Faurecia

Der Wertschöpfungsumsatz von Faurecia im ersten Quartal 2017 stieg laut Mitteilung um 10,0 Prozent auf 4,226 Milliarden Euro (2016: 3,840 Milliarden Euro). Die Wechselkursveränderungen wirkten sich mit 66 Millionen Euro (+ 1,7 Prozent) positiv aus, während die Veränderung des Konsolidierungskreises, vor allem die Veräußerung des Werks Fountain Inn, negative Auswirkungen von 58 Mio. Euro (-1,5 Prozent) hatte. Dies entspricht einem organischen Wachstum von 9,8 Prozent, wobei sich 1,7 Prozent aus der Konsolidierung von zwei Joint Ventures (JV mit Chang'An und JV mit FCA) ergaben.

Der Wertschöpfungsumsatz im ersten Quartal 2017 setzte sich laut Faurecia wie folgt zusammen:

• In Europa stieg der Wertschöpfungsumsatz um 3,5 Prozent auf 2,102 Milliarden Euro (2016: 2,030 Milliarden Euro) und verzeichnete ein organisches Wachstum von 4,1 Prozent, während die Automobilproduktion um 6,6 Prozent wuchs. Eine Produktionsunterbrechung bei zwei OEMs aufgrund eines Brandes in einem Zulieferwerk reduzierte den Umsatz von Faurecia um rund 50 Millionen Euro (250 Basispunkte), der bis zum Jahresende zurückgewonnen wird.

• In Nordamerika stieg der Wertschöpfungsumsatz um 11,3 Prozent auf 1,206 Milliarden Euro (2016: 1,084 Milliarden Euro). Die Veränderung der Wechselkursparität hatte einen positiven Einfluss von 41 Millionen Euro (+ 3,7 Prozent) aus. Der Konsolidierungsbereich hatte einen negativen Einfluss von 58 Millionen Euro (-5,3 Prozent). Dies entspricht einem organischen* Umsatzwachstum von 12,9 Prozent im Vergleich zum Anstieg der Automobilproduktion um 1,6 Prozent.

• In Asien stieg der Umsatz um 17,3 Prozent auf 688 Millionen Euro (2016: 587 Millionen Euro). Die Währungsumrechnungskurse hatten einen leichten negativen Einfluss von 0,1 Millionen Euro. Die Konsolidierung eines Joint Ventures mit Chang'An in China hatte einen positiven Einfluss von 38 Millionen Euro (+ 6,4 Prozent). Das organische* Wachstum betrug 17,3 Prozent, davon 22,5 Prozent in China im Vergleich zur Produktion von Leichtfahrzeugen in Asien, die um 4,4 Prozent (+ 5,6 Prozent in China) wuchs. Faurecia erzielte einen Wertschöpfungsumsatz von 534 Millionen Euro in China. Das entspricht einem Zuwachs von 20,4 Prozent (im Vergleich zum Jahr 2016) bzw. 22,5 Prozent organisch*. Der Umsatz mit lokalen chinesischen Autoherstellern stieg um 89 Prozent und belief sich auf 17,5 Prozent des Umsatzes in China.

• In Südamerika stieg der Wertschöpfungsumsatz um 73,3 Prozent auf 168 Millionen Euro (2016: 97 Millionen Euro). Die Konsolidierung des Joint Ventures mit FCA (Produktion für Pernambuco-Werk) steigerte den Umsatz um 28 Millionen Euro. Die Währungsschwankungen waren für einen Anstieg um 28 Millionen Euro (+ 28,6 Prozent) verantwortlich. Das organische* Wachstum betrug 44,7 Prozent.

Der Wertschöpfungsumsatz im ersten Quartal 2017 setzte sich wie folgt zusammen:

• Der Umsatz im Geschäftsbereich Seating stieg um 13,1 Prozent (+ 11,5Prozent organisch) auf 1,789 Milliarden Euro (2016: 1,582 Milliarden Euro), angetrieben durch die Gesamtauswirkung neuer Programme für Ford und BMW.

• Der Umsatz im Geschäftsbereich Interiors stieg mit 1,315 Milliarden Euro (2016: 1,220 Milliarden Euro) um 7,8 Prozent, was einem organischen* Wachstum von 11,4 Prozent entspricht. Der Konsolidierungskreis hatte insgesamt einen negativen Einfluss von 58 Millionen Euro (-4,7 Prozent), während die Konsolidierung von zwei Joint Ventures einen positiven Einfluss auf den Umsatz von 65 Millionen Euro bzw. + 5,4 Prozent hatte.

• Im Geschäftsbereich Clean Mobility stieg der Umsatz um 8,1 Prozent (+ 5,5 Prozent organisch) auf 1,122 Milliarden Euro (2016: 1,038 Milliarden Euro). Der Umsatz mit Cummins (+36 Prozent) war ein wichtiger Wachstumstreiber. Der Umsatz im Bereich Nutzfahrzeuge (CVE) stieg um 28 Prozent auf 133 Millionen Euro und repräsentiert nun 12 Prozent des Umsatzes von Clean Mobility.

Faurecia

Das ist PSA Peugeot Citroën

  • Die Marke DS („Distinctive Series“) gibt es erst seit 2009. Die Fahrzeuge lehnen sich stark an das der Schwester Citroën an. Der Markenname ist eine Hommage an die "Göttin", den Citroën DS, der bis 1975 produziert wurde. - Bild: DS

    Die Marke DS („Distinctive Series“) gibt es erst seit 2009. Die Fahrzeuge lehnen sich stark an das der Schwester Citroën an. Der Markenname ist eine Hommage an die "Göttin", den Citroën DS, der bis 1975 produziert wurde. - Bild: DS

  • Peugeot ist seit 1976, als die Marke mit dem Löwen Citroën übernahm, Teil von PSA. Schon im Jahr 1891 startete die Serienproduktion. Damit ist Peugeot die älteste noch existierende Automarke der Welt. - Bild: PSA

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  • Citroën ist die zweite große Automarke in der PSA Gruppe. Die Franzosen hatten in ihren glorreichen Tagen so legendäre Fahrzeuge wie den "Ente" genannten 2CV (Bild) oder die "Göttin" DS im Programm. Noch heute hat Citroën vom Kleinwagen bis zum Transporter alles im Programm. - Bild: Citroën

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  • Das Grundgerüst der PSA Gruppe bilden die Automarken Peugeot, Citroën und DS. Aber zum Konglomerat der Franzosen gehört noch viel mehr. - Bild: PSA

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  • Die Banque PSA Finance mit Sitz in Paris (Deutschlandsitz ist Neu-Isenburg) ist die Finanztochter von PSA. Die Bank hat eine Bilanzsumme von rund 28,72 Milliarden Euro.

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  • Die PSA-Tochter Faurecia ist einer der zehn weltweit größten Automobilzulieferer. Die Franzosen haben insgesamt rund 103.000 Mitarbeiter an 330 Standorten in 34 Ländern (im Bild das indische Puna). Der Jahresumsatz betrug 2015 insgesamt 20,7 Milliarden Euro. - Bild: Faurecia

    Die PSA-Tochter Faurecia ist einer der zehn weltweit größten Automobilzulieferer. Die Franzosen haben insgesamt rund 103.000 Mitarbeiter an 330 Standorten in 34 Ländern (im Bild das indische Puna). Der Jahresumsatz betrug 2015 insgesamt 20,7 Milliarden Euro. - Bild: Faurecia

  • Peugeot Citroën Moteurs (PCM) - oder PSA Powertrains - ist das Motorenunternehmen der Gruppe. PCM baut etwa 50.000 Motoren pro Jahr. Dazu kommen noch Achsen und Getriebe, die an rund 120 Kunden weltweit gehen. - Bild: PSA

    Peugeot Citroën Moteurs (PCM) - oder PSA Powertrains - ist das Motorenunternehmen der Gruppe. PCM baut etwa 50.000 Motoren pro Jahr. Dazu kommen noch Achsen und Getriebe, die an rund 120 Kunden weltweit gehen. - Bild: PSA

  • Peugeot Motocycles baut Zwei- und Dreiräder. Sitz der Firma und größter Produktionsstandort ist Mandeure. Größter Anteilseigner ist aber nicht PSA sondern der indische Automobilhersteller Mahindra & Mahindra Limited. - Bild: Yann Forget / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

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  • Process Conception Ingénierie (PCI) ist ein Designer und Hersteller von Bearbeitungssysteme von Maschinen für die spanende Fertigung. Die Maschinen werden vor allem in der Automobil- und Flugzeugindustrie eingesetzt. - Bild: PCI

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  • Nun soll also bald auch Opel zu PSA gehören. <a href="https://www.produktion.de/nachrichten/unternehmen-maerkte/peugeot-kauft-opel-und-vauxhall-124.html"class="hyper" target="_blank">Die Franzosen verleiben sich sich den Rüsselsheimer Autobauer - hier das GT Concept - für 1,3 Milliarden Euro ein.</a> - Bild: Opel

    Nun soll also bald auch Opel zu PSA gehören. Die Franzosen verleiben sich sich den Rüsselsheimer Autobauer - hier das GT Concept - für 1,3 Milliarden Euro ein. - Bild: Opel