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Faurecia meldet steigenden Wertschöpfungsumsatz. - Bild: Faurecia

Auf der Grundlage der veröffentlichten Zahlen wurde ein Rückgang um 0,3 % verzeichnet, der im Wesentlichen auf negative Wechselkursschwankungen in Höhe von 75,0 Millionen Euro (- 2,1 %) zurückzuführen war. Die Veränderung des Konsolidierungskreises (hauptsächlich die Veräußerung des Werks Fountain Inn Ende Juni 2016) wirkte sich mit 1,9 % negativ aus.

Die Verkäufe von Monolithen (Edelmetalle und Keramik, die in den Systemen zur Emissionskontrolle verwendet werden) erreichten einen Wert von 710,0 Millionen Euro, was einem organischen Rückgang um 7,9 % (gegenüber Q3-2015) und einem berichteten Rückgang um 9,0 % entspricht. Diese rückläufige Entwicklung rührt im Wesentlichen vom Preisrückgang bei den Edelmetallen her.

Wertschöpfungsumsatz nach Regionen:

  • In Europa (Russland eingeschlossen) sank der Wertschöpfungsumsatz um 1,9 % auf 1.694,6 Millionen Euro, gegenüber 1.747,3 Millionen Euro im dritten Quartal 2015. Die Leichtfahrzeugproduktion ging in Europa um 2 % zurück (IHS-Schätzung). Faurecia profitierte von starken Verkaufszahlen an Renault-Nissan (+ 15 %) und BMW (+ 9 %), musste bei den Verkäufen an VW und Ford jedoch Einbußen hinnehmen.
  • In Nordamerika erreichte der Wertschöpfungsumsatz 1.050,7 Millionen Euro und ging damit um 0,5 % zurück, während die Produktion um fast 2 % stieg (IHS-Schätzung). Die Verkäufe an Nissan erhöhten sich um 12 %. Damit ist Nissan nun der drittgrößte Kunde von Faurecia in dieser Region. Beeinträchtigt wurde der Umsatz noch immer durch den Produktionsrückgang beim Chrysler 200 (minus 38 Millionen Euro oder 340 BP) und durch die Einführung neuer Produkte, die sich noch in der Anlaufphase befinden.
  • In Asien stieg der Wertschöpfungsumsatz im dritten Quartal um 17,9 % auf 587,5 Millionen Euro an. Hauptwachstumsfaktor war China mit einer Steigerung um 15 % (auf 448,0 Millionen Euro). Gleichzeitig nahm die Leichtfahrzeugproduktion um 10 % zu (IHS-Schätzung). Die Verkäufe von Faurecia an chinesische Automobilhersteller wuchsen besonders schnell (+ 40 %) und stellen fortan 14 % des gesamten China-Geschäfts.
  • In Südamerika legte der Wertschöpfungsumsatz um 50,2 % zu und belief sich auf 142,7 Millionen Euro, während die Produktion um 10 % sank (IHS-Schätzung). Diese starke Performance wurde durch neue Programme befeuert, die von anderen, in Schwierigkeiten geratenen Zulieferern übernommen wurden. Die Verkäufe an Ford schossen um 135 % in die Höhe, die Verkäufe an PSA erhöhten sich um 44 % und die an Renault-Nissan um 25 %.

Faurecia

Wertschöpfungsumsatz = Gesamtumsatz abzüglich Monolithenverkäufe. Der Wertschöpfungsumsatz bildet die tatsächliche Geschäftstätigkeit der Gruppe ab