Faurecia,Accenture,Autonomes Fahren

Faurecia und Accenture arbeiten beim vernetzten und autonomen Fahren zusammen. - Bild: Faurecia

Faurecia und Accenture wollen ihre Innovationskompetenz kombinieren und gemeinsam in die Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen für vernetzte und autonome Fahrzeuge investieren. Das geht aus einer Pressemitteilung des französischen Unternehmens hervor.

Der Schwerpunkt wird demnach zunächst auf zwei Bereichen liegen: kognitive Technologien, um die Benutzererfahrung im Cockpit neu zu definieren, und Services für Gesundheit und Wohlbefinden. Beabsichtigt sei außerdem, digitale Technologien wie künstliche Intelligenz (KI), fortgeschrittene Analytik, erweiterte und virtuelle Realität, Blockchain und Quantencomputing zu nutzen, um die digitale Transformation von Faurecia weiter voranzutreiben. Die Organisation dieser Aktivitäten erfolgt laut Mitteilung über eine „Digital Services Factory“.

„Diese bahnbrechende Partnerschaft zwischen zwei führenden Akteuren in ihren Bereichen wird den Einsatz von künstlicher Intelligenz und Datenanalyse in der Automobilindustrie auf eine neue Ebene bringen“, sagt Patrick Koller, Chief Executive Officer von Faurecia.

„Wir werden unsere Transformation beschleunigen und neue Geschäftsmodelle und Nutzererfahrungen für das Cockpit der Zukunft entwickeln. Dank dieser Partnerschaft wird Faurecia neue Technologien noch innovativer und schneller umsetzen können, insbesondere in den Bereichen Gesundheit und Wellness und intuitive Mensch-Maschine-Schnittstellen.“

Pierre Nanterme, Chairman und CEO von Accenture: „Innovationen sorgen für einen positiven Kreislauf, da Unternehmen ihr aktuelles Wachstum sichern können, während gleichzeitig Kapital für notwendige Investitionen in neue Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle frei wird. Genau das machen wir durch diese wegweisende Partnerschaft mit Faurecia. Durch die Kombination unserer Fähigkeit, disruptive Technologien in Geschäftsergebnisse umzusetzen, mit dem Know-how von Faurecia in führenden Automobiltechnologien sowie unserem gemeinsamen Fokus auf Innovationen, wollen wir die Zukunft der Automobilindustrie voranbringen.“

Der durchschnittliche Fahrer verbringt laut Unternehmen heute bis zu 500 Stunden im Jahr in seinem Auto. Gleichzeitig schreite die Entwicklung selbstfahrender Autos stetig voran. Damit werde das Interieur von Fahrzeugen zu einer Erweiterung des Zuhauses und Büros, das ähnliche Erfahrungen und Funktionalitäten bieten muss.

Die Ausrichtung von Faurecia und Accenture auf diese Vision wird zum Erfolg dieser innovativen und ehrgeizigen Partnerschaft beitragen, so Faurecia. Die Zusammenarbeit sei ein Ausdruck dessen, was Accenture als Industry X.0 bezeichnet – die tiefgreifende Verlagerung der industriellen Fertigung hin zu digitalen Produkten und Dienstleistungen, die zunehmend neue Methoden und Prozesse erfordern, um diese herzustellen, zu liefern und im praktischen Einsatz zu unterstützen.

Faurecia

  • Daimler, autonomes Fahren, China

    Die Mercedes-Benz S-Klasse fährt automatisiert durch Chinas Mega-City Shanghai. - Bild: Daimler

  • Daimler, autonomes Fahren, China

    Der urbane Verkehr ist eine der größten Herausforderungen auf dem Weg zum autonomen Fahren. Automatisierte Fahrfunktionen müssen hochkomplexe Verkehrssituationen meistern, die zudem weltweit sehr unterschiedlich sein können. - Bild: Daimler

  • Daimler, autonomes Fahren, China

    Der Fokus der Testfahrten in Shanghai liegt auf der Bewertung des Fahrverhaltens im extrem dichten Verkehrsfluss mit seinen unterschiedlichen Teilnehmern sowie auf infrastrukturellen Besonderheiten. - Bild: Daimler

  • Daimler, autonomes Fahren, China

    Die hohe Dichte von Autos, Zwei- und Dreirädern sowie Fußgängern und das damit einhergehende Verkehrsverhalten in chinesischen Städten stellen andere Anforderungen an automatisierte Fahrfunktionen als in Europa oder den USA. - Bild: Daimler

  • Daimler, autonomes Fahren, China

    Hinzu kommen Verkehrsschilder mit chinesischen Schriftzeichen und Spurmarkierungen, die in China eine andere oder gar mehrfache Bedeutung haben können. - Bild: Daimler

  • Daimler, autonomes Fahren, China

    So sind beispielsweise kurze weiße Linien, die weltweit als Zebrastreifen bekannt sind, auch auf Autobahnen zu finden. Dort markieren sie allerdings keinen Fußgängerübergang, sondern den Mindestabstand zwischen den Fahrzeugen. - Bild: Daimler

  • Daimler, autonomes Fahren, China

    Dies muss die Sensorik erkennen und richtig interpretieren, ebenso wie Tempolimits, die sich von Fahrspur zu Fahrspur unterscheiden können. Eine weitere Herausforderung: Parkplätze haben die unterschiedlichsten Formen und sind oft voller Hindernisse, die für Sensoren schwer zu erkennen sind. - Bild: Daimler

  • Daimler, autonomes Fahren, China

    Diese landesspezifischen Besonderheiten zeigen, wie wichtig es ist, auf dem Weg zum autonomen Fahren weltweit Erkenntnisse im realen Verkehrsgeschehen zu sammeln und automatisierte Fahrfunktionen an die jeweiligen Verkehrsgewohnheiten und -bedingungen anzupassen. - Bild: Daimler

  • Daimler, autonomes Fahren, China

    In den vergangenen sieben Jahren hat Mercedes-Benz allein zur Feldabsicherung von Fahrerassistenzsystemen mit 175 Erprobungsträgern rund 5.100 Testfahrten weltweit durchgeführt, einen großen Teil davon im Rahmen kundennaher Fahrerprobungen. - Bild: Daimler

  • Daimler, autonomes Fahren, China

    Auf rund 9,5 Millionen Kilometern in Europa, den USA, China, Australien und Südafrika wurden dabei die Leistungsfähigkeit der Fahrassistenzsysteme bewertet und für ihre kontinuierliche Weiterentwicklung insbesondere in Realverkehrs-Situationen mehr als 1,2 Millionen Messungen durchgeführt. - Bild: Daimler

  • Daimler, autonomes Fahren, China

    China ist der größte Automobilmarkt der Welt. Das Mercedes-Benz Research & Development Center in Peking ist daher seit über einem Jahrzehnt ein integraler und wesentlicher Bestandteil des globalen Forschungs- und Entwicklungs-Netzwerks der Daimler AG. - Bild: Daimler

  • Daimler, autonomes Fahren, China

    Ein wichtiger Bereich der Aktivitäten von R&D China ist die Erfassung und Verarbeitung der lokalen Verkehrsbedingungen und -gewohnheiten für die Entwicklung automatisierter Fahrfunktionen. - Bild: Daimler

  • Daimler, autonomes Fahren, China

    Dabei kooperiert Mercedes-Benz unter anderem in einem gemeinsamen Forschungsprojekt mit der Tsinghua Universität, Chinas führender technischer Hochschule. Das Tsinghua-Daimler-Forschungszentrum arbeitet seit 2012 an zukunftsweisenden Projekten zur Entwicklung nachhaltiger, China-spezifischer Verkehrslösungen. - Bild: Daimler

  • Daimler, autonomes Fahren, China

    Dazu zählen unter anderem aktive und passive Sicherheitssysteme, Unfallforschung, integrierte Verkehrsinformationssysteme und die Erforschung von Verkehr und Verkehrsregelungen in Megastädten. - Bild: Daimler

  • Daimler, autonomes Fahren, China

    Autonomes Fahren gehört zu den vier strategischen Zukunftsfeldern, die unter dem Begriff CASE integraler Bestandteil der Unternehmensstrategie der Daimler AG sind. - Bild: Daimler