Feintool

Vor allem das Geschäft mit Sereienteilen läuft bei Feintool weiterhin gut - das Investitionsgütersegment verbuchte im ersten Quartal allerdings einen satten Umsatzrückgang. - Bild: Feintool

Vom 1. Januar bis 31. März 2017 erzielte das Technologieunternehmen einen Umsatz von 145 Millionen Schweizer Franken. Währungsbereinigt bedeutet das eine Steigerung von 5 Prozent.

Das Geschäft des Segments System Parts, die Serienherstellung anspruchsvoller Präzisionskomponenten, war erneut der Wachstumstreiber. Das Segment profitierte von der weiterhin guten Konjunktur in der Automobilindustrie und von zusätzlichen Hochläufen akquirierter Projekte. Der Umsatz stieg hier um 11 Prozent auf 132,5 Millionen Schweizer Franken, was währungsbereinigt einer Steigerung von 12,1 Prozent entspricht. Das Segment legte in allen Regionen zu.

Im Geschäft mit Pressen und Anlagen des Segments Fineblanking Technology dagegen war im ersten Quartal 2017 die Investitionszurückhaltung der Kunden deutlich spürbar. Hier verzeichnete Feintool einen Umsatzrückgang um 22,3 Prozent bzw. währungsbereinigt um 22,5 Prozent auf 17,1 Millionen Schweizer Franken.

Für das laufende Jahr geht Feintool weiterhin von einer positiven Geschäftsentwicklung aus. Das Unternehmen erwartet einen Umsatz von rund 580 Millionen Schweizer Franken und eine EBIT-Marge von 7,5 bis 8 Prozent. Die Einflüsse aus der jüngst getätigten Akquisition eines chinesischen Umformwerkes sind darin noch nicht berücksichtigt.