Schuler, Feintool,Tianjin,Verkauf, China

Feintool hat das Schuler-Werk in Tianjin übernommen. - Bild: Schuler

Zu den Einzelheiten der Transaktion vereinbarten beide Vertragsparteien Stillschweigen. Mit dem endgültigen Vollzug des Kaufvertrages (Closing) wird Ende März 2017 gerechnet. Feintool beabsichtigt, die Produktionskapazitäten in Tianjin im weiteren Jahresverlauf unter Einsatz von Schuler-Technologie zu erweitern, so das deutsche Unternehmen.

„Unser Technik-Zentrum in Tianjin ist seit Inbetriebnahme 2014 vom Markt sehr gut angenommen worden“, sagte Schuler-Vorstandsvorsitzender Stefan Klebert. „Das Interesse vor Ort, Schuler mit der Produktion von Komponenten für die Automobilproduktion in China zu beauftragen, hat insbesondere 2016 deutlich zugelegt. Unser strategisches Ziel, Kunden in China für Schuler-Technologie zu begeistern, haben wir damit erreicht. Anders als der Maschinen- und Anlagenbau ist die Produktion von Fahrzeugkomponenten aber nicht unser Kerngeschäft, und deshalb sind wir froh, mit Feintool einen leistungsstarken Käufer gefunden zu haben, der diese Aufgabe nun in eine neue Größenordnung führen wird.“

Der Verwaltungspräsident von Feintool, Alexander von Witzleben, erklärte, Feintool komme mit der Investition in China Anforderungen seiner Kunden nach globaler Präsenz und weltweiter Expertise nach. „Wir können damit eine strategische Lücke in Asien schließen“, sagte er.

Feintool übernimmt in Tianjin alle rund 30 Mitarbeiter, die Infrastruktur des Werks sowie bestehende Kundenaufträge.

Mit Material von Feintool, Schuler und Dow Jones Newswires