Der Bildungsfonds fördert gezielt Studierende ingenieurwissenschaftlicher und technischer Fächer

Der Bildungsfonds fördert gezielt Studierende ingenieurwissenschaftlicher und technischer Fächer und soll somit dem Fachkräftemangel entgegen wirken.

ESSLINGEN (cb). Dem Ingenieurmangel in Deutschland will der Festo Bildungsfonds entgegenwirken indem er gezielt Studierende ingenieurwissenschaftlicher und technischer Fächer fördert und den Generationenvertrag nachhaltig ausbaut. Der Fonds biete laut Festo Studierenden finanzielle Unterstützung, fachliche Weiterbildung und ein Netzwerk von praxis- und wissenschaftsorientierten Kontakten. Dr. Christian Stotz von der Deutschen Bank in Esslingen überreichte im Rahmen des Netzwerktreffens bei SEW-EURODRIVE in Bruchsal die Auszeichnung „Ausgewählter Ort“ an die Akteure des Festo Bildungsfonds. Dr. Peter Speck, Verantwortlicher des Festo Bildungsfonds, freute sich über die Auszeichnung: „Wir sind sehr stolz, ein ‚Ausgewählter Ort‘ im Land der Ideen zu sein. Dies zeigt uns, dass der Festo Bildungsfonds mit seinem Konzept des gelebten Generationenvertrags für mehr ingenieurwissenschaftlichen Nachwuchs in Deutschland eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe erfüllt.“

Anlässlich der Preisverleihung beim Netzwerktreffen aller beteiligten Studenten, Hochschulen und Unternehmen bei SEW-EURODRIVE in Bruchsal betonte Stotz: „Der Fachkräftemangel beeinträchtigt Unternehmensentwicklungen. Gerade Deutschland als rohstoffarmes Land muss in seine Ideenkultur investieren. Der Festo Bildungsfonds hat das erkannt und ermöglicht engagierten und begabten jungen Menschen eine Karriere im technisch-ingenieurwissenschaftlichen Bereich.“ Speck erklärte: „Die Auszeichnung motiviert uns, die Angebote des Festo Bildungsfonds und den Generationenvertrag für Bildung noch weiter auszubauen und somit dem Fachkräftemangel entgegen zu wirken.“

Generationenvertrag für Bildung

Der Generationenvertrag für Bildung meint, dass die Bildungsfonds-Absolventen die jetzigen Studierenden finanzieren und zum anderen die jetzigen Studierenden ihr Wissen und Können an die nachfolgende Generation weitergeben. Ein Beispiel für einen gelebten Generationenvertrag stellte Dr. Uwe Machwirth, Projektleiter des Festo Bildungsfonds beim Netzwerktreffen vor – das Projekt Mikromakro. Das Projekt Mikromakro ist eine Initiative der Baden-Württemberg Stiftung, die ebenfalls Preisträger 2010 im Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“ ist. Mitmachen können Schülergruppen, die eine Projektidee aus den Bereichen Naturwissenschaft, Mathematik und Technik haben.

Eine Jury beurteilt die Projekte und benennt die Gruppen, die über zwei Jahre hinweg finanziell und fachlich gefördert werden. Studierende des Festo Bildungsfonds haben die Möglichkeit, diese Projektgruppen als Mentoren fachlich und didaktisch zu begleiten. Somit sollen die Teilnehmer des Festo Bildungsfonds die Begeisterung für Technik direkt in die nächste Generation tragen, ihr fachliches und methodisches Wissen weitergeben und zusätzlich noch einen Beitrag gegen den Fachkräftemangel leisten.