Seagate

Seagate-Zentrale in Cupertino, Kalifornien. - Bild: Seagate

Nun legt Seagate nach und will nach einer Mitteilung vom Montagabend weitere rund 6.500 Stellen streichen, das entspricht 14 Prozent der weltweiten Belegschaft.

Ein Sprecher des Konzerns mit Sitz im kalifornischen Cupertino erklärte, die Maßnahme von Ende Juni gehe auf generelle Einsparungen zurück, während nun größtenteils die Fertigungsstätten betroffen seien. Der Konzern fertigt hauptsächlich in Malaysia und China, aber auch in den Vereinigten Staaten und Großbritannien.

Neben den Nachrichten zum Stellenabbau hatte Seagate Technology auch vorläufige Quartalsergebnisse im Gepäck: Für das vierte Quartal rechnet der Konzern nun mit einem Umsatz von rund 2,65 Milliarden US-Dollar. Das liegt über der ursprünglichen Erwartung von Seagate, die auf 2,3 Milliarden Dollar lautete.

Seagate Technology verwies auf eine höher als erwartete Nachfrage nach Festplatten im vierten Quartal. Nach Aussage des Sprechers besteht aber trotz der Prognoseanhebung die Notwendigkeit von Einsparungen unverändert fort. Das konjunkturelle Umfeld sei unsicher, hieß es. Im nachbörslichen US-Handel gewinnt die Aktie von Seagate am Montagabend 13 Prozent.